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ADFC startet freies Lastenradprojekt in Dresden

Alternative Mobilität ADFC startet freies Lastenradprojekt in Dresden

Seit Montag stehen im Rahmen des Projektes „Frieda & Friedrich“ drei Lastenräder zur kostenlosen Ausleihe in Dresden bereit. Die Ortsgruppe Dresden des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ist Initiator des Projekts und möchte so die motorenfreie Mobilität fördern.

Die erste Mieterin der „Frieda“, Katrin Venus und Nils Larsen vom ADFC führen die Lastenräder vor.

Quelle: Philipp Burkhardt

Dresden. Seit Montag stehen im Rahmen des Projektes „Frieda & Friedrich“ drei Lastenräder zur kostenlosen Ausleihe in Dresden bereit. Die Ortsgruppe Dresden des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ist Initiator des Projekts und möchte so die motorenfreie Mobilität fördern.

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Seit Montag können sich die Dresdner kostenfrei Lastenfahrräder zum Transport schwerer Güter ausleihen.

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Mit der „Frieda“ steht dem Projekt bereits ein eigenes Lastenrad zur Verfügung. Zudem können Interessenten ebenfalls den „Laufburschen“, eine Leihgabe des gleichnamigen Herstellers bis mindestens Oktober und den „Johann“ vom Eigentümer Johannstadtrad.de mieten. Laut Mitteilung des ADFC wechseln die Lastenräder ihren Standort im Zwei- bis Vier-Wochen-Takt zwischen Cafés, Vereinen, Läden und Kitas in der Dresdner Neustadt, wie zum Beispiel der Pastamanufaktur, Émoi, der Kronen-Apotheke, Gänselies, Bücher’s Best, dem Laufsportladen oder Screen-B.

Das Lastenrad „Frieda“ konnte vom ADFC über Spendengelder von etwa 90 Einzelpersonen erworben werden. Die „Frieda“ kann bis zum 21. Juli in der Pastamanufaktur ausgeliehen werden. Hierfür benötigt man lediglich einen Personalausweis, da der Mieter für die Dauer der Nutzung für das Lastenrad verantwortlich ist. Im Anschluss an die Leihe kann ein Betrag freiwillig gespendet werden, da die Ausleihe zwar kostenlos ist, Betrieb und Wartung des Rads jedoch Kosten verursachen.

Den Initiatoren geht es bei dem Projekt vor allen Dingen darum, zu zeigen, dass das Auto nicht für jeden Weg benötigt wird. „Uns geht es darum, einen Beitrag zur Alternativen Mobilität zu leisten. Man kann auch ohne Auto schwere Sachen transportieren“, sagte Stephanie Anderseck vom ADFC. Die technischen Daten sprechen für die Lastenräder. Die Ladefläche ist auf Europalette genormt und kann eine Zuladung von bis zu 100 Kilogramm transportieren. Zudem können Boxen auf die Ladefläche montiert werden, die sowohl als Stauraum als auch als Sitz für Kinder dienen, erläuterte Nils Larsen vom ADFC-Ortsvorstand.

Aktionen für freie Lastenfahrräder haben ihren Ursprung in Köln. Seit fünf Jahren ist dort der „Kasimir“ unterwegs und kann kostenfrei ausgeliehen werden. Seitdem sind in anderen Städten ähnliche Initiativen gestartet worden. Das Projekt „Frieda & Friedrich“ sammelt noch Spenden, um mit dem „Friedrich“ ein zweites Lastenfahrrad zu erwerben. Spenden können unter betterplace.org/de/projects/41699 abgegeben werden.

Von Philipp Burkhardt

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