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935 junge Sachsen sind noch ohne Ausbildungsplatz – Viele Bewerber nicht geeignet

935 junge Sachsen sind noch ohne Ausbildungsplatz – Viele Bewerber nicht geeignet

In Sachsen müssen auch im nächsten Jahr wieder viele Friseure, Bäcker und Schlossermeister auf die Unterstützung von Nachwuchskräften verzichten. Vielen Ausbildungsbetrieben fehlt der Nachwuchs.

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Quelle: dpa

In Sachsen gibt des derzeit rund 1350 offene Stellen und 935 junge Menschen ohne Ausbildungsvertrag.

Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Pressekonferenz der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Dresden und der Industrie- und Handelskammer (IHK). IHK-Präsident Franz Voigt nannte das Fehlen vom geeigneten Bewerbern als einen der Gründe für das Missverhältnis. „Viele Betriebe würden gern mehr Azubis einstellen, finden aber einfach keinen qualifizierten Nachwuchs. Oft fehlt es auch an sozialen Kompetenzen und der Bereitschaft, sich auch mal anzustrengen“, so Voigt. Alarmiert zeigte sich Jutta Cordt von den rapide sinkenden Bewerberzahlen. Waren es im Jahr 2005 noch rund 54.500 Bewerber, lagen 2013 nur noch 21.100 Bewerbungen vor. Nach Angaben von Handwerkskammer-Präsident Jörg Dittrich entscheiden sich immer mehr Schulabgänger für ein Studium. Ein weiterer Grund dafür sind die sinkenden Schulabgängerzahlen zwischen 2005 und 2012. 53.200 junge Menschen beendeteten noch 2005 die Schule, während 2012 nur noch 23.300 die Schule mit dem Zeugnis in der Hand verließen. Handwerkskammer-Präsident Dittrich äußerte sich optimistisch über die Lage im Handwerk.

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Anlässlich des 250. Jahrestages des Hubertusburger Friedens, mit dem 1763 der Siebenjährige Krieg beendet wurde, eröffnet eine Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Schloss Hubertusburg in Wermsdorf.

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Hans-Peter Adamski, Berlin: Pferdefrau (2007). Acryl auf Leinwand, 50 x 60, Ausrufpreis 1200 €.

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Seit Dezember wird das Blaue Wunder am Abend extra beleuchtet.

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Im Bereich der drei sächsischen Kammern ist die betriebliche Ausbildung stabil. Mit rund 4200 neue eingetragenen Ausbildungsverträgen sei die Zahl relativ stabil. Dennoch sank die Zahl der Ausbildungsverträge in Dresden um 5,4 Prozent auf 4200. Rund 6000 Betriebe bilden derzeit in Sachsen aus. Besonders beliebt sind die Berufe Friseur, Heizungs- und Sanitäranlagenbauer sowie Maler und Dachdecker. Mit einem Anteil von 27 Prozent ist dabei rund jeder 4. Azubi weiblich.

Julia Vollmer

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