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92 Dresdner Kita-Kinder aus 15 Einrichtungen klagen über Erbrechen nach dem Mittagessen

92 Dresdner Kita-Kinder aus 15 Einrichtungen klagen über Erbrechen nach dem Mittagessen

Für 92 Dresdner Kinder endete das Mittagessen am Mittwoch unschön. Alle hatten sich in den 15 bis 30 Minuten nach der Mahlzeit erbrochen und klagten über Unwohlsein, teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage am Donnerstag mit.

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Quelle: dpa

  Nachdem Anrufe aus fünf Dresdner Kitas im Rathaus eingegangen waren, erkundigten sich die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes bei weiteren Kitas, die vom gleichen Essenanbieter beliefert werden.

Und tatsächlich: In zehn weiteren Kindertageseinrichtungen traten 53 Fälle an Erbrechen bzw. akutem Unwohlsein auf.  Um welche Einrichtungen und welchen  Essenanbieter es sich handelt, will die Stadt nicht kommentieren und beruft sich auf das Infektionsschutzgesetz. „Das Gesundheitsamt darf die gemeldeten personenbezogenen Daten nur für seine Aufgaben nach diesem Gesetz verarbeiten und nutzen“, so Stadtsprecher Karl Schuricht. 

 Es wurden stichprobenartig sechs Stuhlproben bei ausgewählten erkrankten Kindern aus zwei Einrichtungen genommen, diese Proben werden derzeit im Labor untersucht. Ebenso wurden Stuhlproben des Küchenpersonals, welches am Mittwoch das Essen zubereitet und verteilt hat, veranlasst. Die Probenergebnisse werden nächste Woche erwartet, so die Stadt.  

Sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag erfolgten lebensmittelhygienische Kontrollen in den Einrichtungen. In diesem Zusammenhang wurden die Rückstellproben und weitere Proben entnommen und zur Untersuchung in die Landesuntersuchungsanstalt verbracht. Hinweise auf mögliche Ursachen der Erkrankung der Kinder sind bislang nicht bekannt.  

Kinder, die nur einmalig erbrochen haben und sich wieder wohlfühlen, unterliegen keinem Besuchsverbot. Mit den Leitern der Kindereinrichtung wurde abgesprochen, dass Kinder, die im Laufe des Tages weiter erbrechen oder Durchfall bekommen, die Einrichtung erst 48 Stunden nach Symptomende wieder besuchen sollten, heißt es weiter aus dem Rathaus. Ein solcher Fall sei aber bis Donnerstagmittag nicht bekannt geworden.

Julia Vollmer

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