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911 neue Asylbewerber für Dresden - Landesdirektion sucht nach passender Immobilie

911 neue Asylbewerber für Dresden - Landesdirektion sucht nach passender Immobilie

Die Landeshauptstadt Dresden muss nach einer ersten Prognose der Landesdirektion Sachsen (LDS) in diesem Jahr 911 Asylbewerber aufnehmen. Das teilte die LDS gestern mit.

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Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge und Asylbewerber in einem Wohncontainer in Thüringen.

Quelle: Marc Tirl/Archiv

2013 hatte Dresden 749 Asylbewerber unterzubringen. Der Freistaat müsse sich auf die Aufnahme von rund 7000 Asylbewerbern einstellen, so die LDS.

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Seidel besucht Wohnung für Asylbewerber

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2013 hatte Sachsen noch insgesamt etwas mehr als 5800 Flüchtlinge aufgenommen. Städte und Gemeinden müssen vielerorts nun zügig neue Unterkünfte für die Menschen bereitstellen. Laut LDS kommen zu den rund 7000 Asylsuchenden noch einmal etwa 1000 Personen, die einen Folgeantrag stellen. Das können Menschen tun, deren Asylgesuch in Deutschland schon einmal abgelehnt wurde. Sie wurden teilweise nicht abgeschoben und leben in Asylbewerber-Unterkünften. Teilweise reisen sie auch erneut nach Deutschland ein, wie LDS-Sprecher Holm Felber sagte. Dresden habe 130 Folgeantragsteller aufzunehmen, so dass die Stadt insgesamt 1041 Unterbringungsplätze bereitstellen muss.

Die Prognose ergibt sich laut LDS aus neuen Berechnungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Die Experten rechnen demnach für 2014 mit bis zu 140.000 neuen Flüchtlingen und 20 000 Folgeanträgen auf Asyl im gesamten Bundesgebiet.

Die LDS sucht in Dresden nach geeigneten Immobilien für eine Außenstelle einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber mit mindestens 500 Plätzen, so Felber. „Wir prüfen dabei alle Möglichkeiten“, erklärte der LDS-Sprecher. Gegenwärtig würden Landesimmobilien nach ihrer Eignung für eine Erstaufnahmeeinrichtung untersucht.

Marco Fiedler, persönlicher Referent von Dresdens Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos), sagte, die Zuweisungsprognose liege im Rahmen der Erwartungen der Stadt. Derzeit könnten etwas mehr als 1400 Asylbewerber in Dresden untergebracht werden. Da in den ersten Wochen des neuen Jahres der Stadt noch keine Asylbewerber zugewiesen worden seien, gebe es freie Plätze in Wohnungen und Asylbewerberheimen. Erst am 29. Januar würden die ersten 44 Personen erwartet.

Der Großvermieter Gagfah hat gegenüber den DNN angekündigt, die Landeshauptstadt bei der Unterbringung von Asylbewerbern zu unterstützen. Die Gagfah verfüge über einen Bestand von bis zu 1000 Wohnungen, der in Betracht kommen könnte. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte die Gagfah der Stadt 65 Wohnungen für die Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung gestellt.

tbh

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