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9,5 Prozent Tourismus-Wachstum im ersten Quartal

Mehr Übernachtungen in Dresden 9,5 Prozent Tourismus-Wachstum im ersten Quartal

Schrumpfen war gestern, Wachstum ist heute: Die Zahl der Dresden-Besucher hat im ersten Quartal deutlich zugenommen, die Zahl der Übernachtungen kletterte sogar um 9,5 Prozent. Besonders Touristen aus dem Ausland sind am Wachstum beteiligt – Gäste aus anderen Ländern buchten 21 Prozent Übernachtungen mehr als im ersten Quartal 2015.

Sie strömen wieder nach Dresden: die Touristen aus aller Welt.
 

Quelle: Archiv

Dresden.  Das erste Quartal des Jahres verlief für den Dresden-Tourismus überaus erfreulich. Wie Karla Kallauch, Sprecherin der Dresden Marketing GmbH (DMG), den DNN mitteilte, kletterte die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 9,5 Prozent auf 720 268. Gäste aus dem Inland buchten 587 142 Übernachtungen – ein Plus von 7,2 Prozent. Ausländische Touristen steuerten mit 133 126 Übernachtungen sogar ein Plus von 21 Prozent bei.

Für alle drei Monate des ersten Quartals 2016 liegen die Übernachtungen über dem Niveau der Vorjahre. Im Januar waren es 197 032, im Februar 212 769 und im März 311 982. Aus Deutschland kamen im ersten Quartal 295 596 Gäste nach Dresden, aus dem Ausland 60 958. Die meisten ausländischen Gäste kamen mit 4509 aus Polen, es folgten die USA mit 4456 Gästen und die Schweiz mit 4200 Touristen. Stark vertreten sind auch Österreicher (4002), Tschechien (3412) und Spanien (3090). Der Rückgang von Touristen aus Russalnd hält dagegen weiter an. 3705 Gäste aus der Russischen Föderation besuchten im ersten Quartal die Stadt, das sind 16,2 Prozent weniger als im ersten Quartal 2015.

Das größte Wachstum bei der Zahl der Übernachtungen verzeichnete Spanien mit 91,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, gefolgt von Polen (67,8 Prozent) und China (60,6 Prozent). 2897 Chinesen kamen im ersten Quartal nach Dresden. Ausbaufähig dürften Zypern und Island sein – nur 15 Zyprioten und 25 Isländer besuchten die Stadt.

DMG-Geschäftsführerin Bettina Bunge konstatierte eine „erfreulich positive Entwicklung“, warnte aber vor zu großer Euphorie. Im Februar hat es wegen des Schaltjahres einen Übernachtungstag mehr gegeben, Ostern wurde bereits im März und nicht im April gefeiert. „Wir sind optimistisch für die Weiterentwicklung der Stadt als attraktives Ziel für Touristen und Veranstalter von Kongressen“, erklärte Bunge. Die positive Entwicklung der ersten drei Monate sei aber keine Garantie für dauerhaftes Wachstum. „Es hängt von uns allen und unserem tagtäglichen Verhalten ab, wie gastfreundlich wir in der Welt wahrgenommen werden“, so Bunge.

2015 hatte der Dresden-Tourismus einen Rückgang um drei Prozent zu verzeichnen. „Vor allem im Inland waren Menschen verunsichert über die Lage in Dresden“, so Bunge, „oder haben sich aufgrund fremdenfeindlicher Äußerungen auf Demonstrationen bewusst gegen eine Reise nach Dresden entscheiden.“ Der gute Ruf von Dresden habe in diesem Zeitraum gelitten, das ändere sich nicht gleich von heute auf morgen, so die DMG-Geschäftsführerin.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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