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66 Wolfsmenschen für den Dresdner Neumarkt

Kunst-Aktion vor der Frauenkirche 66 Wolfsmenschen für den Dresdner Neumarkt

Von Mittwoch an werden 66 bis zu zwei Meter hohe „Wolfsmenschen“ den Dresdner Neumarkt bevölkern. Die Figuren aus Bronze und Gusseisen stammen vom Künstler Rainer Opolka, der mit „Die Wölfe sind zurück“ ein Zeichen gegen Hass und Unmenschlichkeit setzen will.

Rainer Opolka

Quelle: S. Lohse

Dresden. Von Mittwoch an werden 66 bis zu zwei Meter hohe „Wolfsmenschen“ den Dresdner Neumarkt bevölkern. Die Figuren aus Bronze und Gusseisen stammen vom Künstler Rainer Opolka, der mit „Die Wölfe sind zurück“ ein Zeichen gegen Hass und Unmenschlichkeit setzen will.

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Von Mittwoch an werden 66 bis zu zwei Meter hohe „Wolfsmenschen“ den Dresdner Neumarkt bevölkern. Die Figuren aus Bronze und Gusseisen stammen vom Künstler Rainer Opolka, der mit „Die Wölfe sind zurück“ ein Zeichen gegen Hass und Unmenschlichkeit setzen will.

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Er wolle zeigen, was passiert, wenn Verbitterung, Hass und Gewalt sich in einer Gesellschaft wie ein Virus ausbreiten, erklärt Opolka seine Idee. Die Figur des Wolfes gehe dabei auf den britischen Philosophen Thomas Hobbes zurück. „Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen“ hatte der formuliert. Opolka nimmt seinen zähnefletschenden und teils bewaffneten Wolfsmenschen jetzt als Symbol für eine Gesellschaft ohne Ordnung und Menschlichkeit. „Sie stehen auch für diejenigen, die Brandsätze werfen und Flüchtlinge schlagen“, so der Künstler.

Von Mittwoch an bis zum 23. März will er jeweils von 10 bis 18 Uhr seine Ausstellung öffnen und dabei mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen. „Es gibt Menschen, die sagen, das passt hier nicht“, sagt er und rechnet auch damit, dass ihn der eine oder andere für einen „linken Spinner“ halten wird. „Ich glaube aber, dass der überwiegende Teil der Menschen sagen wird, dass es richtig ist, etwas gegen Hass und Gewalt zu tun.“

Nach der Ausstellungswoche in Dresden werden die 66 Figuren zunächst wieder verpackt, anschließend sollen sie als Wanderausstellung auch in den anderen 15 Hauptstädten der Bundesländer zu sehen sein. Nach eigenen Angaben investiert Opalka einen sechsstelligen Betrag in die Ausstellung.

Von Stephan Lohse

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