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52 Jahre bei der Volkssolidarität: Engagierte Dresdnerin geehrt

Seniorenhilfe 52 Jahre bei der Volkssolidarität: Engagierte Dresdnerin geehrt

Erika Wenzel blickt auf 52 Jahre im Dienste der Volkssolidarität in Dresden zurück. Mitte der 1960er Jahre stellte der Verein sie als Kassierer ein. Irgendwann begann sie, sich zusätzlich zu engagieren. Auch nach mehreren Jahrzehnten ist ihr Wille zu helfen ungebrochen.

Bürgermeister Detlef Sittel zeichnete Erika Wenzel für ihr 52-jähriges Engagement in der Volkssolidarität aus.

Quelle: pfm

Dresden. Erika Wenzel blickt auf 52 Jahre im Dienste der Volkssolidarität in Dresden zurück. Mitte der 1960er Jahre stellte der Verein sie als Kassierer ein. Irgendwann begann sie, sich zusätzlich zu engagieren. Sie besuchte Senioren zu Hause und unterstützte sie auf vielfältige Weise. Auch nach mehreren Jahrzehnten ist ihr Wille zu helfen ungebrochen. Tagtäglich greift sie hilfsbedürftigen Senioren im Alltag unter die Arme.

Sie erledigt Einkäufe, begleitet ihre Schützlinge zu Behörden und macht Krankenbesuche. Vor allem Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen können, sind auf ihre Hilfe angewiesen. Wenzel betreut insgesamt 20 Senioren  –  einige sind nur wenige Jahre älter als sie selbst. „Ich habe den Menschen früher schon geholfen, warum sollte das heute anders sein,“ erklärt die 74-Jährige ihr langanhaltendes Engagement auch im Ruhestand.

„Hier in der Ortsgruppe engagieren sich natürlich auch jüngere Leute. Aber selbst die gehen schon auf die Rente zu“, benennt Erika Wenzel ein Problem: Die Ortsgruppe Trachenberge der Volkssolidarität leidet an Nachwuchsmangel. Schon deshalb könne sie gar nicht mit gutem Gewissen aufhören, sagt rührige Seniorin.

Eigentlich wollte das sächsische Sozialministerium Erika Wenzel schon im Dezember zusammen mit zwei weiteren Ehrenamtlichen mit einer Feierstunde ehren. Die Behindertenbeauftragte Silvia Müller schlug sie dafür vor. Die Einladung dazu kam aber nie bei Erika Wenzel an. Doch das Ministerium blieb am Ball. Und so fand die Ehrung gestern im Dresdner Rathaus statt, die Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel im Auftrag des Sächsischen Sozialministeriums übernahm.
 

 Paul Felix Michaelis

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