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42 wissenschaftliche Einrichtungen laden zur Dresdner Nacht der Wissenschaft

42 wissenschaftliche Einrichtungen laden zur Dresdner Nacht der Wissenschaft

Wasser, Spülmittel, etwas Salz, einen Kaffeefilter und eisgekühlten Alkohol - mehr brauchen Nambirajan Govindarajan und Oliver Baker nicht, um DNA aus einer Banane zu gewinnen.

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Wie gewinnt man mit einfachsten Mitteln die DNA einer Banane? Wissenschaftler Oliver Baker zeigt es Besuchern der Langen Nacht der Wissenschaft im Forschungszentrum für Regenerative Therapien an der Fetscherstraße 105.

Quelle: Carola Fritzsche

Von Uwe Hofmann

Wie? Das zeigen die beiden Wissenschaftler des Dresdner Forschungszentrums für Regenerative Therapien bei der Langen Nacht der Wissenschaften, zu der vier Dresdner Hochschulen und 38 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Unternehmen am 6. Juli laden. Die zehnte Auflage der Wissenschaftsnacht spiele dabei auch eine zentrale Rolle im Tourismusmarketing der Stadt, wie Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) sagt.

Bei der Veranstaltung geht es vor allem darum, die Wissenschaft mehr in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. "Wissenschaft kommuniziert nicht genügend", sagt der Rektor der TU Dresden Hans Müller-Steinhagen. Es genüge eben nicht mehr, im stillen Kämmerlein zu forschen. Durch eine bessere Gesprächskultur sollen auch in der Bevölkerung grassierende Fehlannahmen beseitigt werden. "Ein großer Teil der Bevölkerung ist eben der Meinung, dass in gesunden Leben keine Lebensmittel stecken", wie Müller-Steinhagen mit Verweis auf das Bananen-Experiment moniert.

In der Hauptsache sei die Nacht der Wissenschaft aber ein "tolles Event", wie der TU-Rektor sagt. Dafür sorgen mehr als 585 Experimentalshows, Führungen, Ausstellungen, Vorträge und vieles mehr. Mehr als 80 Veranstaltungen richten sich speziell an Kinder - von einem Mikroorganismen-Zoo bis zum Teddykrankenhaus. Wie in den Vorjahren bringen kostenlose Shuttle-Busse die Besucher zu den insgesamt 122 Veranstaltungsorten. Neu ist dabei eine Nordroute, die unter anderem zu den Deutschen Werkstätten Hellerau und zu Globalfoundries fährt.

Mit allein 450 Einzelveranstaltungen präsentiert sich die TU Dresden. Dort können Neugierige Blitze durch die Hochspannungshalle zucken sehen oder Denksport mit Psychologen betreiben. Besuchermagnet dürfte in diesem Jahr aber die SLUB sein, wo Besucher unter anderem den Dresdner Maya-Codex sehen können. "Wir wissen, dass die Welt am 21. Dezember nicht untergehen wird. Aber vorher wollen wir noch viel darüber reden", fasst Generaldirektor Thomas Bürger das Phänomen des Maya-Kalenders in Worte. Ein zweiter großer Themenschwerpunkt liegt auf der Frage, wie die teils sehr kostbaren Bücher der SLUB für das Internet digitalisiert werden.

Mehr Infos auf www.dnn-online.de

Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, Nöthnitzer Str. 38: 19/21/23 Uhr Magical Andys fantastische Chemie-Show

TU, Elektrotechnik und Informationstechnik, Helmholtzstr. 18: 18-23 Uhr TU Robotik AG präsentiert ihre neuesten Roboter

HTW Dresden, Andreas Schubert-Str. 10: 18-0 Uhr Experimente mit elektrischem Strom - Elektrizität zum Anfassen

TU, Verkehrstelematik, Andreas-Schubert-Straße 23: 18-23 Uhr Präsentation der Zentrale des Dresdner Straßenverkehrsmanagementsystems VAMOS

TU, Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen, Zellescher Weg 16: 18-23 Uhr Besichtigung des Hochleistungsrechners und Speicherkomplexes

SLUB, Zellescher Weg 18, 19.30-22 Uhr Führungen zur Maya-Handschrift

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, Bergstr. 64: 18-1 Uhr Magnetismus und Magnetfelder zum Anfassen und Staunen; 18-1 Uhr Beschleunigertechnologien im Einsatz gegen Krebs

TU, Bauingeniuerwesen, George-Bähr-Str./Bergstr. 1: 18-23 Uhr ...dass sich die Balken biegen! Experimente mit bewehrten und unbewehrten Betonteilen

TU, Strömungsmechanik, George-Bähr-Str. 3: 18-23 Uhr Konzentrierte Suspensionen - Flüssigkeiten hart wie Stein; 18-23 Uhr Der Kaye-Effekt - eine Flüssigkeit schlägt einen Purzelbaum; 18-23 Uhr Ferrofluide - Der flüssige Igel

Fraunhofer-Institutzentrum, Winterbergstr. 28: 18-1 Uhr Stehen Sie unter Spannung? Hier werden Sie Bestandteil einer Batterie; 18-1 Uhr Übers Wasser Laufen für jedermann

Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik, Pfotenhauerstr. 108: 18/20/22 Uhr DNA-Kochshow; 18-0 Uhr Mensch gegen Roboter - Singe Deinen Namen

Verein für Kernverfahrenstechnik und Analytik Rossendorf, Am Eiswurmlager 10: 18-0 Uhr Auf den Spuren der Radioaktivität - Ein Besuch im Untertagelabor Felsenkeller

Fraunhofer Center Nanoelektronische Technologien, Maria-Reiche-Str. 2: 18-22.30 Uhr Die Welt der Nanotechnologieforschung im Detail

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.06.2012

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