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42 Millionen Förder-Euro für Denkmalschutz in Sachsen 2012 – mehr als 1700 Projekte allein in Dresden

42 Millionen Förder-Euro für Denkmalschutz in Sachsen 2012 – mehr als 1700 Projekte allein in Dresden

Sachsen hat die Rekonstruktion, Sanierung, Erhaltung und Pflege von Denkmälern 2012 mit insgesamt 42 Millionen Euro gefördert. Drei Viertel der Summe flossen von Bund und Land aus dem Programm des städtebaulichen Denkmalschutzes vor allem für den Wohnungsbau, wie ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa sagte.

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Das Pionierdenkmals von 1923, das ursprünglich unterhalb der Moritzbastei an der Brühlschen Terrasse stand, wurde 2012 restauriert.

Quelle: Stadt Dresden

Mit fünf Millionen Euro unterstützte der Freistaat Denkmalpflege-Projekte aus einem Landesprogramm.

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Ein besonders gelungenes Beispiel ist laut Stadt das Drillingshaus Hammeraue 22/24/26, das bis 2012 saniert wurde.

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Die Landeshauptstadt Dresden genehmigte 1723 öffentliche und private Bauvorhaben, wie Bürgermeister Ralf Lunau (parteilos) sagte. Mit etwa 13.000 Kulturdenkmälern habe Dresden trotz Zerstörung 1945 eine umfangreiche historische Bausubstanz. Die Stadt stehe in dem Ruf, ihre Denkmäler am besten zu bewahren, zitierte er aus einer Umfrage des Allensbach-Instituts 2012 unter bundesweit 1669 Deutschen von 16 bis 44 Jahren. Die Hälfte davon würde gern in einem historischen Gebäude wohnen und 40 Prozent würden dafür mehr Miete bezahlen.

Lunau zählt für 2012 unter anderem die Sanierung von Viadukt, Dach und Fassaden des ehemaligen Maschinen- und Heizhauses auf Schloss Albrechtsberg auf. Auf dem Trinitatisfriedhof ist das Grabmal des Architekten Harald Julius von Bosse restauriert worden. Auch die Restaurierung und Wiedererrichtung des Pionierdenkmals von 1923, das ursprünglich unterhalb der Moritzbastei an der Brühlschen Terrasse stand, konnte gefeiert werden.

Denkmalpflege erfordere nicht nur öffentliches Engagement, sagte Lunau. „Auch bei privaten Bauherren gibt es ein starkes Bewusstsein.“ Dabei gelte es, sich auch mit Gebäuden zu beschäftigen, die in der Nachkriegszeit und zu DDR-Zeiten entstanden, sagte er mit Blick auf das Ringen um den Kulturpalast-Umbau. Laut Allensbach-Studie ist das historische Stadtbild der erste Grund für den Dresden-Besuch. „Der Denkmalschutz ist ein Wirtschaftsfaktor“, sagte Amtsleiter Manfred Wiemer. Im ehrenamtlichen Bereich gebe es aber Nachwuchsprobleme. „Der Altersdurchschnitt ist sehr hoch, wir brauchen junge Leute.“

dpa / sl

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