Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
300 Nerds und Hacker bei 18. „Net Night“ in Dresden

Computer-Sicherheit 300 Nerds und Hacker bei 18. „Net Night“ in Dresden

Warum zeigt ein Informatiker 300 Zuschauern, wie sie in Firmen-Netzwerke eindringen können und wo sie die Software dazu kostenlos im Internet finden? Die Antwort ist verblüffend: Damit Firmen und Unternehmer die Sicherheitsrisiken von Cyberkriminalität und Industriespionage ernst nehmen.

300 Computerfreaks trafen sich zum Workshop im Art’Otel Dresden.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Warum zeigt ein Informatiker 300 Zuschauern, wie sie in Firmen-Netzwerke eindringen können und wo sie die Software dazu kostenlos im Internet finden? Die Antwort ist verblüffend: Damit Firmen und Unternehmer die Sicherheitsrisiken von Cyberkriminalität und Industriespionage ernst nehmen. Während der 18. „Net Night“ im Art’Otel versuchte der Softwarespezialist Ulf Riechen von der Dresdner IT-Firma „SoftED Systems“ die Besucher auf ungewöhnliche Weise für das Thema zu sensibilisieren.

„Es hat sich viel getan, seit den Enthüllungen von Edward Snowden und dem Hacker-Angriff auf den Bundestag“, erklärt Riechen. Trotzdem sei es immer noch schwierig, vor allem den Mittelstand – das Standbein der deutschen Wirtschaft – von der Bedeutung eines soliden Sicherheitskonzeptes für Firmencomputer und Software zu überzeugen.

Der IT-Spezialist betont, dass die Software, die er für seine Demonstration nutzt, legal und frei verfügbar sei. Von Gesetzeswegen ist es nämlich erlaubt, sein eigenes Netzwerk „zu hacken“ und auf Sicherheitslücken zu überprüfen. Im Fachjargon nennt sich das „Penetration-Testing“. Riechen tut dies auch für Auftraggeber, welche die Sicherheit ihrer Server, Netzwerke und ihres geistigen Eigentums testen wollen.

„Die Unternehmen müssen sich entscheiden, zwischen maximaler Benutzerfreundlichkeit und maximaler Sicherheit, dürfen aber gleichzeitig die Kosten nicht vernachlässigen. “, sagt der IT-Experte und fügt hinzu: „Sie können sich das wie ein Dreieck vorstellen, in dem sie sich mit ihren Vorstellungen und Ihrem Budget positionieren.“ Es komme darauf an, wo die Prioritäten liegen.

So sind Betreiber der sogenannten „kritischen Infrastruktur“ seit vergangenem Sommer durch das IT-Sicherheitsgesetz verpflichtet, maximale Sicherheit zu gewährleisten. Banken, Behörden und große Konzerne lassen sich das auch einiges kosten: Handflächen-Scanner und ausgeklügelte Firewalls sind nur einige Beispiele für das, was heute technisch möglich ist.

www.softed.de/netnight/

Von Paul Felix Michaelis

art'otel dresden 51.050409 13.737262
art'otel dresden
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
Anzeige
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.