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30 Luftkriegstote vom 13. Februar 1945 auf dem Dresdner Johannisfriedhof beigesetzt

30 Luftkriegstote vom 13. Februar 1945 auf dem Dresdner Johannisfriedhof beigesetzt

Im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 68. Jahrestages der Zerstörung großer Teile Dresdens haben der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die Evangelische Kirche gemeinsam mit rund 100 Gästen auf dem Johannisfriedhof der Opfer gedacht.

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Pfarrer Rainer Petzold von der evangelischen Lukaskirchgemeinde trägt auf dem Johannisfriedhof 30 Opfer der Bombenangriffe vom 13./14. Februar 1945 zu Grabe.
www.förstermartin.de

Quelle: Martin Förster

Rund 30 von ihnen, die im vergangenen Jahr aufgefunden worden waren, wurden feierlich zur letzten Ruhe gebettet.

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Die Gedenkveranstaltung der Evangelischen Kirche und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zum 13. Februar.

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Der Akt hatte etwas Hochemotionales. "Es ist etwas Besonderes, wenn Opfer von damals geborgen werden und doch noch bestattet werden können", kommentierte Holger Hase, stellvertretender sächsischer Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Toten waren im Juli bzw. November 2012 bei Bauarbeiten unter anderem am Wettiner Platz und in der Louisenstraße gefunden worden. Identifiziert werden konnten sie allerdings nicht. So wurden sie am Mittwoch - 68 Jahre nach ihrem Tod - im Gräberfeld für die Luftkriegstoten bestattet, in dem bereits rund 3700 Dresdner Kriegsopfer ruhen.

Claus Dittrich, Ehrenpräsident der Dresdner Handwerkskammer, schilderte in seiner bewegenden Gedenkrede die Erinnerungen seines Vaters, der als junger Handwerker während des Krieges durch deutsche Städte zog und dort helfen musste, Kriegsschäden an Gebäuden zu beseitigen, bevor Pfarrer Rainer Petzold von der Lukaskirchgemeinde den Toten das letzte Geleit gab. Die Überreste jedes einzelnen von ihnen waren zuvor in Pappsärge gebettet worden. Mit weißen Rosen geschmückt, wurden sie der Erde übergeben.

Fotos: Martin Förster

Jane Jannke

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