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25 Millionen Euro für Dresdner Forscher

Förderung verlängert 25 Millionen Euro für Dresdner Forscher

Zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) der TU Dresden in den Feldern Psychologie und Medizin werden für vier weitere Jahre verlängert. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Freitag mitgeteilt. Die Förderung beträgt zehn beziehungsweise 15 Millionen Euro.

Symbolfoto

Quelle: TUD

Dresden. Zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) der TU Dresden in den Feldern Psychologie und Medizin werden für vier weitere Jahre verlängert. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Freitag mitgeteilt. Die Bereiche „Volition und kognitive Kontrolle“ sowie „Biologie der Xenogenen Zell-, Gewebe- und Organtransplantion von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung“ werden mit zehn beziehungsweise 15 Millionen Euro gefördert.

Warum gelingt es Menschen bei der Verfolgung wichtiger Ziele häufig nicht, kurzfristigen Versuchungen zu widerstehen oder eingeschliffene Gewohnheiten zu überwinden? Warum kommt es bei vielen psychischen Störungen, zum Beispiel bei Suchterkrankungen oder Essstörungen, zu massiven Beeinträchtigungen der willentlichen Selbststeuerung? Dies sind Fragen, die in dem von der DFG seit 2012 geförderten SFB „Volition und kognitive Kontrolle: Mechanismen, Modulatoren, Dysfunktionen“ von einem interdisziplinären Forscherteam aus Psychologen, Medizinern und Neurowissenschaftlern der TU Dresden mit Kooperationspartnern der Charité Berlin unter der Leitung von Prof. Thomas Goschke zusammen untersucht werden. Ziel ist es, die kognitiven und neuronalen Mechanismen zu entschlüsseln, die der Fähigkeit zur willentlichen Kontrolle der eigenen Handlungen und Gefühle zugrunde liegen und zu verstehen, wie es zu Beeinträchtigungen der Selbststeuerungsfähigkeit kommt. In der zweiten Förderperiode wollen die Wissenschaftler unter anderem untersuchen, ob sich das Risiko von Suchterkrankungen langfristig prognostizieren lässt und warum es insbesondere unter chronischem Stress zu Beeinträchtigungen der Selbstkontrolle kommt. 44

Der SFB „Biologie der Xenogenen Zell-, Gewebe- und Organtransplantation von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung“ beschäftigt sich mit neuen Transplantationswegen mit Tier-Geweben und -Organen. Beteiligt sind an diesem weltweit einmaligen Forschungsprogramm zur Xenotransplantation neben der TU Dresden auch die Ludwig-Maximilians-Universität München, die TU München und die Medizinische Hochschule Hannover sowie weitere vier Forschungsinstitute. Dabei soll eine Lösung für den großen Mangel an Spenderorganen für Patienten mit Herzerkrankungen und Diabetes durch die Nutzung von genetisch veränderten Schweineorganen und Schweinezellen gefunden werden. Prof. Stefan Bornstein, der Standortsprecher in Dresden, und sein Diabetesteam erhalten mit dieser Förderung weltweit erstmals die Chance, Patienten mit Diabetes und schweren Blutzuckerschwankungen mittels einer Biokammer mit insulinproduzierenden Zellen vom Schwein eine neue Therapie anbieten zu können.

Von Christin Grödel

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