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233 Namen - ein Geburtsort: St. Joseph-Stift Dresden

Zum 120-jährigen Jubiläum 233 Namen - ein Geburtsort: St. Joseph-Stift Dresden

Zum 120-jährigen Jubiläum hatte sich das St. Joseph-Stift in diesem Jahr auf die Suche nach den Menschen gemacht, deren Lebensreise im Krankenhaus an der Wintergartenstraße begonnen hat. Insgesamt 233 Menschen haben sich an der Aktion "Geboren im St. Joseph-Stift" beteiligt.

120 junge und alte Joseph-Stift-Kinder sind jetzt zu einer gemeinsamen Geburtstags-Tafel zusammengekommen - und stellten sich fürs Gruppenfoto auf.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Zum 120-jährigen Jubiläum hatte sich das St. Joseph-Stift in diesem Jahr auf die Suche nach den Menschen gemacht, deren Lebensreise im Krankenhaus an der Wintergartenstraße begonnen hat. Insgesamt 233 Menschen haben sich an der Aktion "Geboren im St. Joseph-Stift" mit Beiträgen über die eigene Geburt oder die ihrer Kinder, Enkel oder Urenkel beteiligt. Insgesamt wurde somit über 513 Neugeborene berichtet. Zum Abschluss der Kampagne kamen jetzt 120 junge und alte Joseph-Stift-Kinder zu einer gemeinsamen Geburtstags-Tafel zusammen.

Die Bilanz der Kampagne bringt einige Besonderheiten zu Tage: So sind statistisch gesehen, die meisten Teilnehmer an einem Montag im April geboren. Im Durchschnitt sind sie zwischen 31 und 40 Jahre alt und weiblich. Die älteste Teilnehmerin ist Sophie Winkler, geboren 1925. Die meisten Teilnehmer sind Dresden und Sachsen treu geblieben.

Viele wohnen auch heute nicht weit von ihrem Geburtsort entfernt. Aber auch an weit entfernte Orte hat es Joseph-Stift-Kinder verschlagen - zum Beispiel nach Österreich, Holland, in die Schweiz, nach Schweden oder nach Frankreich. Am weitesten in die Welt getragen hat es allerdings Kailin Yuan. Ihr Vater arbeitete vor 16 Jahren als Physiker im Max-Planck-Institut. Auf Empfehlung entschied man sich für das St. Joseph-Stift als Geburtsklinik. Die Schülerin besuchte mit ihrer Mutter und dem Bruder im Sommer dieses Jahres die Landeshauptstadt. Auf ihrer kurzen Stippvisite kamen Mutter und Tochter tatsächlich in das St. Joseph-Stift und wurden so Teil der Kampagne. Drei Jahre blieb Kailin nach ihrer Geburt mit ihren Eltern noch in Dresden bis sie über Illinois und New Mexiko zurück nach China gingen. Dort lebt sie heute im 10 556 Kilometer entfernten Hangzhou.

Im Rahmen der Kampagne und bei zahlreichen Veranstaltungen wurden zudem Spenden für ein Projekt der Elisabethschwestern gesammelt. Stolze 22 740,50 Euro kamen zusammen, die nun für die Einrichtung einer dringend benötigten Geburtsstation in Maganzo (Tansania) verwendet werden, um dort die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen zu verbessern.

Christin Grödel

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