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23 Dresdner nehmen Asylbewerber in ihrem Zuhause auf

23 Dresdner nehmen Asylbewerber in ihrem Zuhause auf

resdner haben Asylbewerber in ihren Wohnungen oder Häusern aufgenommen. Diese Zahl nannte gestern Karl Schuricht, Sprecher der Landeshauptstadt Dresden, auf Anfrage der DNN.

Von Januar bis zum 2. Gegenwärtig würden der Stadtverwaltung acht weitere Angebote von Privatpersonen vorliegen, die ein Zimmer in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus an Asylbewerber vermieten wollen.

Die Landeshauptstadt schließe mit den Vertragspartnern Mietverträge auf der Grundlage des Dresdner Mietspiegels, erläuterte der Sprecher. "Das Sozialamt zahlt dann den vereinbarten Mietzins."

Die Dresdner Hoteliers hatten der Stadt im September 80 Zimmer für die Unterbringung von Asylbewerbern angeboten (DNN berichteten). Es gebe weitere diverse Angebote aus der Dresdner Hotellandschaft, so Schuricht. Die Projektgruppe, die für die Akquise von Unterkünften für Asylbewerber zuständig ist, prüfe im Moment vier entsprechende Angebote.

Derzeit seien aber keine Asylbewerber in angemieteten Zimmern im laufenden Hotelbetrieb untergebracht. Sollte die Landeshauptstadt auf das Angebot von Hoteliers zurückgreifen, seien die Zimmerpreise "Verhandlungssache". "Das hängt von den angebotenen Serviceleistungen sowie der Art und Ausstattung der Zimmer ab."

In dieser Woche erwartet die Landeshauptstadt die Ankunft von 99 neuen Asylbewerbern. In der vergangenen Woche hatte Dresden 98 Asylbewerber aufgenommen. Die Menschen wurden im ehemaligen Hotel auf der Berliner Straße 25, in der ehemaligen Feuerwache auf der Katharinenstraße und in Gewährleistungswohnungen im Stadtgebiet untergebracht, so Schuricht.

Im Moment verfügt Dresden über 15 Heime mit 1083 Plätzen und 439 Wohnungen mit 2642 Plätzen für die Unterbringung von Asylbewerbern. Außerdem wurden drei Interimsstandorte mit 169 Plätzen in drei Turnhallen in Betrieb genommen.

Von Januar bis zum 2. Oktober hat Dresden laut Schuricht 2258 Asylbewerber aufgenommen. Es handelt sich um 1614 Männer, 286 Frauen und 358 Kinder. 595 Asylbewerber kommen aus Syrien, 260 aus Afghanistan, 226 aus dem Kosovo, 186 aus dem Irak und 143 aus Pakistan.

Die Landeshauptstadt Dresden bietet ein Informations-Telefon zum Thema Asyl unter 488 1177 an. Fragen können auch per E-Mail an asyl@dresden.de gestellt werden.

Thomas Baumann-Hartwig

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