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229 Referendare an Dresdner Schulen

Bildung 229 Referendare an Dresdner Schulen

Im Februar starteten 229 Nachwuchslehrer ihr Referendariat an den Schulen der Landeshauptstadt. Die Oberschulen und Förderschulen der Stadt gehen 2016 leer aus – ein generelles Problem im Freistaat.

 
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden.  Im Februar starteten 229 Nachwuchslehrer ihr Referendariat an den Schulen der Landeshauptstadt. Dies teilte die Regionalstelle Dresden der Sächsischen Bildungsagentur auf Anfrage der DNN mit. Im Anschluss an ihre universitären Ausbildung bereiten sich die Lehramtsstudenten so auf den Alltag als Lehrkraft vor. Sie kommen hauptsächlich aus Leipzig, Chemnitz sowie Dresden und einige auch von den Universitäten anderer Bundesländer. Je nach Wunsch des Studenten und den Kapazitäten der Schulen werden die angehenden Referendare von der Bildungsagentur verteilt.

An den Grundschulen beginnen dieses Jahr 45 Referendare ihre Lehrerlaufbahn, an den Berufsschulen 62 und – einsamer Spitzenreiter – 122 angehende Lehrer absolvieren ihren Vorbereitungsdienst an einem der 26 Gymnasien in Dresden. Auffällig dabei: Die Oberschulen und Förderschulen der Stadt gehen 2016 leer aus – ein generelles Problem im Freistaat. Nur 82 Referendare meldet sich an den 496 Schulen diesen Typs an. „Das Gymnasium ist die Schulart, die alle Lehramtsstudenten kennen, weil sie diese selbst durchlaufen haben“, erklärt Michaela Bausch, Pressesprecherin der Bildungsagentur. „Man erwartet, dass das Unterrichten hier leichter ist, da die Schülerschaft recht homogen ist.“

Mittlerweile biete die Bildungsagentur Workshops für Schüler mit Interesse am Lehrberuf an, um ihnen alle Schularten mit ihren Vorzügen und Herausforderungen vorzustellen, so Bausch. Darüber hinaus gibt es für die Lehramtsstudenten die Möglichkeit, vor ihrem Referendariat unkompliziert vom Gymnasium an die Oberschule zu wechseln. Die Anzahl der Studenten, die dieses Angebot genutzt haben, befinde sich im „einstelligen Bereich“.

„Wir haben in den Ballungszentren Gymnasien, an denen zehn und mehr Referendare ihren Vorbereitungsdienst absolvieren - das ist eine überaus herausfordernde Situation für die Schulen“, warnt Bausch. Die sächsische Bildungsagentur wünsche sich ein bedarfsgerechtes Studienverhalten, durch den großen Andrang ist der Numerus Clausus für die Lehramtsstudiengänge Gymnasium und Grundschule bereits gestiegen.

Von Paul Felix Michaelis

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