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2000 Chemiker bei Forum in Dresden

2000 Chemiker bei Forum in Dresden

Premiere in der Landeshauptstadt: Das Wissenschaftsforum Chemie 2015 der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) findet vom 30. August bis 2. September in Dresden statt.

Die international bedeutende Tagung wird damit erstmalig in den neuen Bundesländern zu Gast sein, teilte die Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh) jetzt mit. Unter dem Motto "Chemie verbindet" treffen sich rund 2000 Wissenschaftler an der Elbe. Die Gesellschaft gehört mit über 31 000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Abgesehen vom wissenschaftlichen Fachprogramm finden in Dresden im Tagungszeitraum auch mehrere öffentliche Veranstaltungen statt.

Bereits morgen geht es los: 20 Uhr bietet die Chemiker-Gesellschaft ein Science Café rund um das Thema "Chemie und Licht" in die Kellerbar "Campus", Hübnerstraße 13. Dr. Jan Blochwitz-Nimoth von der Novaled GmbH, dem Hersteller organischer Leuchtdioden, Professor Thomas Jüstel, Fachhochschule Münster, und Professor Michael W. Tausch, Bergische Universität Wuppertal, wollen präsentieren, was Chemie mit Licht zu tun hat. Dabei soll es verständlich und effektvoll zugehen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

In die faszinierende Welt der Restaurierung historischer Uhren entführt Professor Arndt Simon seine Zuschauer bei einem öffentlichen Abendvortrag am 31. August, 20.30 Uhr im Marta-Fraenkel-Saal des Hygiene-Museums. Der gebürtige Dresdner zeigt, welchen Beitrag die Chemie hier leisten kann und präsentiert einige Beispiele gelungener Restaurierungen aus dem Dresdner Raum. So war Arndt beispielsweise an der Restaurierung der astronomischen Pendeluhr von J. G. Zimmer beteiligt, die in diesem Jahr im Mathematisch-Physikalischen Salon des Dresdner Zwingers gezeigt wurde. Auch hier ist der Eintritt frei.

Um ein dunkles Kapitel der Chemiegeschichte geht es bei einer Lesung am 31. August, 19 Uhr in der Thalia-Buchhandlung, Rugestraße 6-10. Professor Henning Hopf, früherer GDCh-Präsident, liest aus dem im Frühjahr erschienenen Buch "Chemiker im Dritten Reich" des deutschen Wissenschafts- und Technikhistorikers Helmut Maier. Diese Studie wurde von der GDCh in Auftrag gegeben und beleuchtet die Geschichte ihrer beiden Vorläuferorganisationen. Für die Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 5 Euro erhoben und um Anmeldung unter Thalia.Dresden-BTU@Thalia.de wird gebeten.

Darüber hinaus finden noch ein Science Slam zum Thema Chemie für Oberstufenschüler sowie mehrere Aufführungen eines Chemie-Puppentheaters für Kinder statt. Beide Veranstaltungen sind bereits vollständig ausgebucht.

www.wifo2015.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.08.2015

Ingolf Pleil

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