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20 Jahre Engagement: Der Verschönerungsverein "Weißer Hirsch / Oberloschwitz" feiert sich und seine Unterstützer

20 Jahre Engagement: Der Verschönerungsverein "Weißer Hirsch / Oberloschwitz" feiert sich und seine Unterstützer

"Projekte, Veranstaltungen und die alltägliche bürgernahe Arbeit, das sind stets die wichtigsten Elemente in unserer nunmehr 20-jährigen Vereinsarbeit gewesen.

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Herbstlich still präsentiert sich derzeit der Konzertplatz. Der Verschönerungsverein hatte ab 1995 für eine Renaissance des Platzes gesorgt.

Quelle: Peter Weckbrodt

" Das sagte Revierförster Thomas Stelzig, seit einem knappen Jahr Vorsitzender des Verschönerungsvereins "Weißer Hirsch/Oberloschwitz", der inzwischen 115 Mitstreiter hat. Am 11. Oktober wollen diese im Chinesischen Pavillon an der Bautzner Straße feiern. Dann wird das Erreichte bilanziert, werden die Leistungen von Bürgern und Sponsoren genannt. Interessierte Bürger sind willkommen.

Einen Verein gleichen Namens hat es schon einmal gegeben. Am 5. Oktober 1876 gegründet, setzte sich der Ortsverein - ab 1884 dann "Verschönerungsverein" - das Ziel, die Gemeinde zu einem Kurort zu entwickeln. Mit den politischen Veränderungen in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone endete im Jahre 1946 die erfolgreiche Vereinsarbeit.

An diese gemeinnützigen Traditionen schloss sich der Verein bei seiner Neugründung 1993 bewusst an. Die Bereicherung des geistig-kulturellen Lebens auf dem Weißen Hirsch, auf dem stets Dresdner Kunstschaffende gern ihren Wohnsitz wählten, nahm eine zentrale Stellung im Wirken des Vereins ein.

Als Beispiel ist die Neugestaltung des Konzertplatzes zu nennen, der über Jahre hinweg dem Verfall preisgegeben war. Vor acht Jahren gab der Verein mit der Organisation des ersten, unter geradezu primitiven materiellen Bedingungen durchgeführten Hirschfestes den Anstoß zur grundlegenden Neugestaltung des Platzes. Inzwischen hat das Hirschfest als ein Stadtteilfest seinen festen Platz im Kalender.

Noch in Sichtweite des Konzertplatzes überquert die "Hold Frauenbrücke" den malerischen Stechgrund. Diese Brücke haben Verein und Forstverwaltung im Jahr 2001 gemeinsam in ansprechender Architektur saniert. Ebenfalls in der Heide, nahe der 59. Grund- schule, ist der Waldspielplatz gelegen. Auch ihn haben Vereinsmitglieder und Forstmitarbeiter komplett neu gestaltet. Er erfreut sich bei den Anwohnern schon wegen seiner schattigen Lage großer Beliebtheit. Weitere öffentlich sichtbare Vereinsprojekte waren die Wiederherstellung der Pergolen sowohl am Zugang zum Stechgrund wie auch am Friedensblick.

Erheblich engagiert sich der Verein in der Vorweihnachtszeit. "Jährlich lassen wir Weihnachtsbäume auf dem Rathausplatz und auf dem noch im- mer namenlosen Stadtteilzentrum aufstellen", erzählt der langjährige Vor- sitzende Detlef Streitenberger und ergänzt: "Sehr beliebt sind die vorweihnachtlichen Wanderungen in die Heide. Wir gehen ein Stück, unterwegs verteilt der Weihnachtsmann kleine Geschenke, dann machen wir ein Stimmung wie auch Wärme verbreitendes Feuer. Dazu kommt eine musikalische Umrahmung durch ein Bläserquintett. Es gibt Glühwein und einen Imbiss. Am 21. Dezember ist es wieder soweit."

"Eine erhebliche Bedeutung haben die von uns seit dem Jahr 2000 drei- bis viermal jährlich in der evangelischen Kirche Stangestraße durchgeführten Benefizkonzerte", sagte Stelzig. "Dann treten auf dem Weißen Hirsch wohnende Künstler der Semperoper, der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie unentgeltlich auf. Der Erlös bildet neben den Mitgliedsbeiträgen und Leistungen unserer Sponsoren eine ganz wichtige Quelle für die Finanzierung unserer Projekte."

Jahrelang war das hohe Durchschnittsalter ein Problem des Vereins. Mit dem wachsenden Zuzug junger Familien auf den Weißen Hirsch gab es jetzt eine erfreuliche Verjüngung. Der Vereinsvorstand blickt daher optimistisch in die Zukunft.

@www.dresden-weisser-hirsch.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.10.2013

Peter Weckbrodt

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