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1901 ersetzte das der Bahnhof Neustadt nördlich der Elbe den Schlesischen- und den Leipziger Bahnhof

1901 ersetzte das der Bahnhof Neustadt nördlich der Elbe den Schlesischen- und den Leipziger Bahnhof

Im November, 113 Jahre und acht Monate nach seiner Einweihung, soll der Bahnhof Dresden-Neustadt fertig saniert sein. Nachdem kurz nach der Jahrtausendwende bereits das Stahlgerüst der Bahnhofshalle samt allen Zusatzbauteilen und Glasscheiben erneuert worden war, laufen noch bis zum Herbst die Arbeiten in der Halle.

Der Bahnhof wurde am 1. März 1901 feierlich eröffnet und ersetzte damals die beiden ältesten Dresdner Fernbahnhöfe, den Leipziger- und den Schlesischen Bahnhof. Er ist zwar nur die Nummer Zwei unter den Fernbahnhöfen der Landeshauptstadt, dennoch halten auch dort viele Fernzüge, unter anderem die ICE's von und nach Berlin beziehungsweise Frankfurt am Main. Erbaut wurde er mit Jugenstilelementen unter Leitung von Otto Reinhold Klett und Friedrich Theodor Peters seit 1898 auf dem Terrain des Schlesischen Bahnhofs. Die erhöhte dreischiffige Bahnhofshalle ist 145 Meter lang, 70 Meter breit, 17 Meter hoch und hat künftig - wie in der Vergangenheit - acht Gleise.

Seine Existenz verdankt der Neustädter Bahnhof der grundlegenden Neugestaltung des Dresdner Eisenbahnwesens seit 1890. Ursprünglich besaß Dresden wie Paris und Berlin einen Ring von Kopfbahnhöfen. Der Böhmische Bahnhof, Vorgänger des Hauptbahnhofs, verband damals Dresden mit der Sächsischen Schweiz, Wien und Prag, der Albertbahnhof mit Chemnitz und dem Erzgebirge und der Berliner Bahnhof (heute: Friedrichstadt) mit Berlin und Cottbus. Hinzu kamen der Leipziger- und der Schlesische Bahnhof auf der nördlichen Elbseite. Seit 1850 aber besteht die Elbbrücke, die heutige Eisenbahn-Marienbrücke, die auch die Kopfbahnhöfe miteinander verknüpft. Das System der Dresdner Kopf- und Regionalbahnhöfe wurde um 1900 durch die drei zentralen Fernbahnhöfe Hauptbahnhof, Wettiner Straße (heute: Mitte) und Neustadt abgelöst, die seitdem durchgehenden Zugverkehr in alle Richtungen ermöglichen. Die Entwicklung Dresdens zu einem der wichtigsten europäischen Bahnknoten nahm allerdings schon 1837 ihren Anfang mit dem Bau der ersten deutschen Fernbahnstrecke Dresden - Leipzig. Ausgangspunkt war damals der Leipziger Bahnhof.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.06.2014

cs

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