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160 Dresdner Grundschüler machen Flughafen unsicher

Anrennen gegen Vorurteile 160 Dresdner Grundschüler machen Flughafen unsicher

Weg vom Fernseher, der PlayStation oder dem Smartphone – Stattdessen stand am Sonnabend für 160 Dresdner Grundschüler Sport, Spiel und Spaß auf dem Programm. Beir der „speed4“-Meisterschaft konnten die Kinder im Dresdner Flughafen ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen.

Statt drinnen vor dem Fernseher zu hocken, sollen Kinder bei „speed4“ ihr sportliches Können unter Beweis stellen.
 

Quelle: Justine Büschel

Dresden.  Eine Woche lang tourte das „speed4“-Team auf der Suche nach Sportbegeisterten durch vier Dresdner Grundschulen. Dort durften rund 950 Kinder den speed4 Laufparcours kennenlernen. „Es ist nicht immer leicht, Kinder für den Sportunterricht zu motivieren. Besonders wenn sie vielleicht nicht so sportlich sind, stehen viele Grundschüler dem Sportunterricht von vornherein negativ gegenüber. Wir wollen die Kinder trotzdem animieren, sich zu bewegen und Sport zu treiben“, erklärt Antonia Suarez von „speed4“. Oftmals reiche es schon den Schülern mitzuteilen, dass sie am Finale teilnehmen dürfen. „Für die meisten Kinder ist es eine große Sache, für ein Finale nominiert zu sein. Da kommt die Motivation von ganz alleine.“

Zum Finaltag der „speed4“ Meisterschaft im Flughafen Dresden durften die 160 schnellsten Schüler den Slalom-Parcours erneut bewältigen. „Es geht dabei nicht nur um Geschwindigkeit, auch Reaktionszeit und Beweglichkeit tragen zur eigenen Bestzeit bei.“, so Suarez weiter. Damit alle Schüler die gleichen Chance haben wurde in Altersklasse und Geschlecht unterschieden. Als erstes Mädchen der Drittklässer ging Sophia Kahl an den Start. Mit voller Konzentration wartete sie, bis die Ampel auf Grün sprang. Dann ging es mit Vollgas durch den Parcours, ihre Mitschüler feuerten sie von der Seitenlinie an. „Es hat mir richtig Spaß gemacht. ich hoffe, ich darf so etwas wieder einmal machen“, sagte die 9-Jährige nach ihrem Lauf.

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Auf die Plätze, fertig, los! Am Samstag konnten knapp 160 Dresdner Grundschüler beim „speed4“-Finale ihr sportliches Können unter Beweis stellen. Es galt den Parcour im Dresdner Flughafen so schnell, wie möglich zu bewältigen. Am Ende konnten alle mit einem Siegerlächeln nach Hause gehen.

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Auch Kathrin Lässig vom Flughafen Dresden hofft auf ein Wiedersehen mit dem „speed4“-Team: „Wir sind unglaublich aufgeregt, dass wir die Fläche für so eine tolle Veranstaltung bieten können und würden uns natürlich freuen, das im nächsten Jahr zu wiederholen.“

Neben dem Laufparcours konnten sich die Teilnehmer auch anderweitig ausprobieren. Die Sportschule „Safe&Fit“ gab kleine Selbstverteidigungskurse und die Tanzschule Nebl sorgte vorab mit einem Auftritt für Stimmung. Am Ende jeder Runde gab es die heiß ersehnte Siegerehrung. Dabei muste kein Kind leer ausgehen, denn für alle gab es Urkunden und Medaillen. Die schnellsten Teilnehmer erhielten zudem größere Preise, die vom Flughafen zur Verfügung gestellt wurden. Zum Abschluss gab es Kuchen für alle Sportler: „Wer so fleißig war, darf sich schließlich auch mal etwas gönnen“, schmunzelt Suarez.

Von Justine Büschel

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