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13. Februar in Dresden: Bibo, Kino und Herkuleskeule treffen Vorbereitungen für Besucher

13. Februar in Dresden: Bibo, Kino und Herkuleskeule treffen Vorbereitungen für Besucher

Der rechtsextreme Fackelmarsch am 13. Februar in Dresden wird voraussichtlich zwischen Ammonstraße und Hauptbahnhof ablaufen. In diesem sogenannten „Kerneinsatzbereich" zwischen Bahnhof Mitte und Hauptbahnhof werde es die meisten Absperrungen, Kontrollen und Einschränkungen geben, teilte die Polizei mit.

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Das Rundkino in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Einige Kultureinrichtungen, die in diesem Bereich liegen, haben ihre Vorkehrungen bereits getroffen. Die zwei zentralen Ausleihstellen der Städtischen Bibliotheken Dresden schließen am 13. Februar bereits um 18 Uhr. „Wir haben uns aufgrund der Ereignisse in den letzten Jahren zu diesem Schritt entschlossen", berichtet der bibliothekarische Fachdirektor Roman Rabe gegenüber DNN-Online. Die Haupt- und Musikbibliothek an der Freiberger Straße schließt zwei Stunden früher, die „medien@age" an der Waisenhausstraße 8 eine Stunde früher. Das Rundkino an der Prager Straße schließt nicht, muss jedoch mit weniger Besuchern rechnen. „Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre wissen wir, dass an diesem Tag weniger Besucher in unser Kino kommen. Dafür erhalten wir wesentlich mehr Besuch von Polizisten, die unser „stilles Örtchen" nutzen", berichtet Dominique Nikol, stellvertretender Programmleiter im Dresdner Rundkino. Als wirtschaftliches Unternehmen zähle natürlich jeder zahlende Besucher, trotzdem nimmt Nikol die Einschränkungen an diesem Tag in Kauf. „Wir sind gegen das Braune in dieser Stadt. Es muss etwas passieren. Deshalb können wir uns mit den Demonstrationen und Sicherheitsmaßnahmen an diesem Tag abfinden", so Nikol gegenüber DNN-Online. Rund 200 Gäste erwarten die Betreiber der Herkuleskeule am Montagabend zur Vorstellung am Sternplatz. Geschäftsführer Stefan Ebel hat sich deshalb vorab bei der Polizei in Dresden informiert. „Wir raten Gästen mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Polizei wird einige Kontrollpunkte einrichten, deshalb ist mit längeren Anfahrtszeiten zu rechnen", informiert Ebel. Die Beamten gingen davon aus, dass es ruhig bliebe, so Ebel. Eventuell müsse man die Komödie „Malediva" ein wenig später beginnen lassen.

dbr

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