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13 Dresdner Schlecker-Filialen sind geschlossen – Zukunft der Mitarbeiter bleibt weiter unklar

13 Dresdner Schlecker-Filialen sind geschlossen – Zukunft der Mitarbeiter bleibt weiter unklar

Am vergangenen Samstag schlossen 13 der 31 Schlecker-Märkte in Dresden endgültig. Die Zukunft der Mitarbeiter bleibt jedoch noch mindestens bis Mittwoch ungewiss.

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Die Schlecker-Filiale in der Grunaer Straße ist endgültig geschlossen.

Quelle: Stephan Lohse

Kündigungen seien noch nicht ausgesprochen, sagte Phillip Kübber, Sprecher des Schlecker-Insolvenzverwalters. Alles hänge davon ab, wie der Stuttgarter Landtag entscheide. Das Land Baden-Württemberg, in dem Schlecker seinen Firmensitz hat, wird am Mittwoch darüber abstimmen, ob es für die geplante Transfergesellschaft mit einer Bürgschaft in Vorleistung geht oder nicht. Falls keine Transfergesellschaft zustande käme, müssten am Mittwoch die Kündigungen ausgeschrieben werden, so Kübber. Bundesweit stehen die Arbeitsplätze von etwa 11.000 Schlecker-Beschäftigten auf dem Spiel.

Die Schließung einer Schlecker-Filiale sei jedoch nicht gleichbedeutend mit der Kündigung für die jeweils zwei bis drei Mitarbeiter. Eventuelle Kündigungen erfolgten nach einem Sozialplan, so Kübber. Die Betroffenen würden nach Alter, Kinderzahl, Unternehmenszugehörigkeit und anderen Kriterien ausgewählt. Mitarbeiter, die weiter beschäftigt werden sollen, erhalten ein Stellenangebot in einer anderen Filiale. Wie viele Beschäftigte in Dresden von der Kündigung bedroht sind, gab Kübber nicht bekannt. Laut Gewerkschaft Verdi verlieren in Sachsen 600 Drogerie-Mitarbeiter ihren Job.

Sachsens Wirtschaftsministerium hatte am Freitag angekündigt, notfalls nach einer eigenen Lösung zu suchen. Sachsen bereite sich auf den Fall vor, dass die Einrichtung von Transfergesellschaften aus Fristgründen scheitern könne, hieß es. An diesem Dienstag will sich Morlok mit Jutta Cordt, Chefin der Bundesagentur für Arbeit in Sachsen, und dem Hauptgeschäftsführer des hiesigen Handelsverbandes, Eberhard Lucas, treffen.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft der CDU Sachsen (CDA) hat von FDP-Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) ein rasches Handeln für die Schlecker-Mitarbeiter gefordert. „Es müsse jene Lösung favorisiert werden, die die besten Chancen auf Wiederbeschäftigung eröffnen, sagte CDA-Landeschef Alexander Krauß am Montag in Dresden. „Es darf nicht sein, dass die gesamte Bundesrepublik auf Sachsen blicke und wir als Blockierer der Nation dastehen. Wir brauchen von Wirtschaftsminister Morlok auf der Stelle eine überzeugende Lösung für die 2000 betroffenen Mitarbeiter im Freistaat."

ttr/dpa

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