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1100 Scheinwerfer für das Kraftwerk Mitte in Dresden

Mammutaufgabe 1100 Scheinwerfer für das Kraftwerk Mitte in Dresden

Es werde Licht! 1100 Scheinwerfer werden angeliefert und eingebaut. Für das Kraftwerk Mitte hat der Endspurt begonnen. Die Theater ziehen Schritt für Schritt in ihre neuen Räume ein. Ausstattung im Wert von neun Millionen Euro muss installiert werden.

Das Kraftwerk Mitte aus der Vogelperspektive.
 

Quelle: Jürgen M. Schulter

Dresden.  Stress im Kraftwerk Mitte: Nicht nur Bauarbeiter und Handwerker rüsten sich für den Endspurt. Ab Mittwoch werden 1100 Scheinwerfer für die Theaterbühnen geliefert. „Sie werden an der Rampe abgenommen, müssen getestet werden und erhalten einen Strichcode für die Inventarisierung. Damit können sie in die Software eingepflegt werden. Dann werden sie dort aufgebaut, wo sie planmäßig hingehören“, erklärt Axel Walther, Geschäftsführer der Kommunalen Immobilien Dresden GmbH & Co KG, die für den Bau neuer Gebäude für die Staatsoperette Dresden und das Theater Junge Generation (tjg) verantwortlich ist. Die KID wird die Anlieferung der Beleuchtungstechnik mit eigenen Mitarbeitern unterstützen, hat aber für die Mammutaufgabe auch zehn Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens engagiert.

Ab Mittwoch können die beiden Theater auch den ersten Teil des Neubaus beziehen, so Walther. „Wir haben die Lagerflächen abgenommen. Jetzt werden die Hochregale angeliefert und aufgebaut. Die Theater können mit dem Einräumen beginnen.“ Das bedeute: Auf der Baustelle herrscht Trubel, da sich Bauarbeiter und künftige Nutzer die Klinke in die Hand geben.

„Man staunt, aus wievielen Einzelteilen die Ausstattung der Theater besteht“, so Walther. Rund neun Millionen Euro kostet das Inventar, das in den nächsten Wochen in die Spielstätten eingebaut wird. Die Anlieferung ist nicht ganz einfach: Das Straßen- und Tiefbauamt saniert die Alfred-Althus-Straße, deshalb ist die Zufahrt zur Ehrlichstraße über den Wettiner Platz nicht möglich. Die Fahrzeuge müssen rückwärts zur zentralen Rampe für die Theater rangiert werden, ein durchaus sportliches Unterfangen bei Sattelschleppern mit Hängern. „Eng wird es besonders dann, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig ankommen“, weiß der KID-Geschäftsführer.

Der Einzug der beiden Spielstätten erfolgt schrittweise. Während der Neubau auf dem Kraftwerksgelände zu großen Teilen genutzt werden kann, wird an den vier Bühnen und im Foyerbereich in der ehemaligen Maschinenhalle noch gebaut. Die Parkplätze für das Kraftwerk Mitte entstehen im sogenannten Gleisdreieck in 200 Meter Entfernung zum Eingang. „300 Stellplätze sind eine ordentliche Hausnummer“, findet Walther. Weder am alten Standort der Staatsoperette in Leuben noch des tjg in Cotta sei die Situation so komfortabel gewesen.

Das Kraftwerk Mitte soll am 16. Dezember eröffnet werden. „Alle Arbeiten liegen im Zeitplan. Unser Generalübernehmer Ed. Züblin AG hat sehr gute Arbeit geleistet“, erklärt der KID-Geschäftsführer. Neben den Theaterbühnen gestaltet auch das städtische Versorgungsunternehmen Drewag das Kraftwerksgelände und saniert die früheren Industriebauten. Auch die Außenanlagen werden von der Drewag gestaltet. Die Stadt stellt dafür 550 000 Euro zur Verfügung.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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