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100 Jahre GlaxoSmithKline und Fünf Millionen Euro für Dresdens Lingnerschloss

100 Jahre GlaxoSmithKline und Fünf Millionen Euro für Dresdens Lingnerschloss

"Eine unwahrscheinlich hohe Summe", kommentierte Dresdens Erster Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP) die Attraktion des Festaktes zum 100. Geburtstag des Dresdner Serumwerkes am Freitag auf Schloss Lingner: Sagenhafte fünf Millionen Euro machte der Mutterkonzern des einst von Karl-August Lingner gegründeten Dresdner Impfstoffspezialisten, GlaxoSmithKline (GSK), dem Förderverein Lingnerschloss e.

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Dieter Ehrle und Peter Lenk vom Förderverein, Förderverein, Peter Schu, Moncef Slaoui und Eberhard Reißmann von GlaxoSmithKline bei der Spendenübergabe (v.l.n.r.).

Quelle: Carola Fritzsche

V. zum Geschenk.

Aus mehreren zur Wahl stehenden Projekten habe man sich für den Förderverein entschieden, verriet GSK-World-Vorstandsmitglied Moncef Slaoui den 150 anwesenden Gästen. "Die Philosophie Lingners entspricht zu großen Teilen der unseres Konzerns heute ", so Slaoui, der die Arbeit der Dresdner GSK-Dependance mit viel Lob bedachte. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) würdigte das Serumwerk als "Perle der sächsischen Pharmaindustrie".

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Das Lignerschloss in Dresden.

Quelle: Sebastian Kahnert

"Dies ist ein Festtag nicht nur für uns, sondern auch für die Stadt, denn das Lingnerschloss gehört den Dresdnern", verkündete Fördervereinschef Klaus Lenk sichtlich bewegt und bedankte sich bei der anwesenden Konzernführung seinerseits mit einer Torte in Gestalt des Lingnerschlosses. Die Spendensumme solle vollumfänglich der seit Jahren andauernden Sanierung des früheren Lingner-Wohnsitzes oberhalb der Elbe zugute kommen, so Lenk. "Wir können sagen, dass diese großzügige Spende die Dauer der Arbeiten um mindestens sieben Jahre verkürzen wird."

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Allerdings konkurriert Dresden bei diesem ehrgeizigen Vorhaben innerhalb des Glaxo-Konzerns mit dem Standort Laval im kanadischen Quebec. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

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Ein Reinigungswagen - auch dieser muss steril sein.

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Zehn Millionen Euro waren für die Rekonstruktion insgesamt veranschlagt worden, die Zuwendung allein deckt damit bereits die Hälfte ab. Nun soll auf Hochtouren weiter saniert werden. "Im Winter werden wir die oberen Stockwerke wiederherstellen, ab kommendem Frühjahr dann die Dachzone", kündigte Fördervereinschef Lenk an. 2014 soll das Schloss komplett rekonstruiert sein. Bereits im vergangenen Herbst hatte GSK 150.000 Euro für die Sanierung des Speisezimmers gespendet.

Jane Jannke

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