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100 Arbeiter streikten vor Gläserner Manufaktur in Dresden für mehr Lohn

100 Arbeiter streikten vor Gläserner Manufaktur in Dresden für mehr Lohn

„Mehr Lohn wäre nur gerecht“. Unter diesem Motto streiken seit Beginn der Woche die Arbeiter der IG Metall für eine Lohnerhöhung um 5,5 Prozent. Die Arbeiter der Automobilmanufaktur Dresden versammelten sich am Dienstagmorgen vor der Gläsernen Manufaktur zur Kundgebung gemeinsam mit denen der Karosseriewerke Dresden.

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Quelle: Julia Vollmer

„Die Automobilbranche hat im letzten Jahr einen hohen Gewinn erzielt und es wäre nur gerecht, wenn wir als Beschäftige auch etwas abbekommen“, forderte Willi Eisele, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Dresden und Riesa. Auch für die Azubis werde die Erhöhung um 5,5 Prozent gefordert. Ihr Lehrgehalt ist unmittelbar an den Tarif der Arbeiter gekoppelt.

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Die IG Metall streikt vor der Gläsernen Manufaktur

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Das Angebot der Arbeitgeber beläuft sich derzeit auf eine Tariferhöhung um 2,3 Prozent mit einer Laufzeit von 13 Monaten. Die ersten drei Monate davon als sogenannte „Nullmonate“, das heißt ohne eine Lohnerhöhung. „Das Angebot ist ein schlechter Witz. Wir bringen jeden Tag unsere Leistung und müssen die Preissteigerung der Inflation in unseren Privathaushalten ausgleichen“, so Eisele.

Mehr Geld im Portemonnaie könne man immer gebrauchen, erzählte ein Arbeiter. „Aber man kann gut von unseren Verdienst leben“, so der KFZ-Mechaniker gegenüber DNN-Online. Auch um den Nachwuchs müsse man sich beim der Gläsernen Manufaktur keine Sorgen machen. „Alle Azubis werden übernommen. Einzige Voraussetzung ist ein guter Notendurchschnitt.“

Bundesweit streiken seit Anfang der Woche die IG Metaller. Die IG fordert für die Beschäftigten der Branche in Hamburg, Bremen, Nordwestniedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein 5,5 Prozent mehr Geld. Am Mittwoch startet die dritte Verhandlungsrunde.

Julia Vollmer

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