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Zuschauer feiern Semperopernball auf dem Theaterplatz: Roland Kaiser erhält St.Georgs-Orden

Zuschauer feiern Semperopernball auf dem Theaterplatz: Roland Kaiser erhält St.Georgs-Orden

Stars und Sternchen haben auch beim 10. Semperopernball tausende Gäste auf den Theaterplatz vor der Semperoper gelockt. Nah dran, getrennt durch Absperrgitter und Ordner, erhaschten Neugierige bereits ab 19 Uhr einen Blick auf die Gäste des Dresdner Semperopernballs.

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Feuerwerk zum Semperopernball in Dresden auf dem Theaterplatz.

Quelle: Dominik Brüggemann

Höhepunkt des Abends: Roland Kaiser sang den Kaiserwalzer und die Zuschauer tanzten und sangen mit ihm. Er erhielt als Überraschung ebenfalls einen St.Georgs-Orden.

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Impressionen vom Theaterplatz beim Semperopernball 2015.

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Orosz: „Wir sind ein Dresden“

Auch Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sprachen vor dem offiziellen Ballstart auf der Bühne des Theaterplatzes. Orosz lobte die Gäste, die den Opernball und die Feier zu einem sympathischen Ganzen verbänden. „Sie sind es, die den Semperopernball einzigartig machen“, so Orosz. Ihr falle es jedoch nicht leicht, von dem Alltags- in den Feiermodus zu wechseln und spielte auf die Pegida-Bewegung an, ohne diese namentlich zu benennen. Was ist denn bei euch los, fragten Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker, mit denen sie in Kontakt stehe. „Ich will heute sagen, dass die Lösung des Problems dauern wird. Wir haben den Dialog aufgenommen. Wichtig ist, dass wir im Gespräch bleiben und das ändern, was zu ändern nötig ist.“ Sie forderte die Gäste auf, den Abend zu nutzen und zu zeigen, wir können und wollen Miteinander. „Wir sind ein Dresden“, appellierte Orosz abschließend und wünschte den Besuchern einen fröhlichen Abend.  

Ministerpräsident Tillich freute sich indes über die Vielzahl der Gäste. „Ich sage danke, dass sie alle heute Abend da sind“, so Tillich, der im Bezug auf die Pegida-Debatte eine Anekdote erzählte. Er berichtete von einem Besuch in Rheinland-Pfalz, wo er kürzlich einen Hotelier getroffen habe, der vier Jahre in Sachsen verbracht habe. „Nirgendwo in der Welt seien die Menschen so gastfreundlich wie in Sachsen“, teilte Tillich die Erfahrungen des Hoteliers. Er hoffe, die Dresdner könnten dazu beitragen, diesen Ruf weiterhin in die Welt zu tragen.

Gegen 21 Uhr erleuchtete ein kurzes Feuerwerk den Abendhimmel und die Gäste auf dem Theaterplatz applaudierten vor Freude. Zur Feier der Jubiläumsausgabe gab es für die Gäste auf dem Theaterplatz ein kostenloses Glas Sekt.  

Campbell im Stress - Stumph mit Ruhe

Die Besucher auf dem Theaterplatz hatten unterdessen auch mit warmen Tee vorgesorgt oder kauften sich vor Ort ein Heißgetränk. Zu den Besuchern gehörte auch Stefanie Bärisch aus Dresden: „Ich bin spontan mit einer Freundin auf den Theaterplatz gegangen. Ehrlich gesagt wollen wir uns die Promis anschauen, speziell Naomi Campbell würde ich gerne hier sehen. Ich habe das Event noch nie näher verfolgt und bin auf das Geschehen hier draußen gespannt.“ Campbell kam jedoch nur kurz nach Dresden, marschierte zu spät in die Oper, nahm ihren Orden entgegen und flog mit der nächsten Maschine davon. Ganz anders der Dresdner Schauspieler Wolfgang Stumph. Er genoss die Atmosphäre auf dem Theaterplatz und ließ sich auf dem roten Teppich viel Zeit.  

Judith Hobalczyk wartete seit 19 Uhr: „Mein Freund und eine Freundin haben mich hierher begleitet. Das Staraufgebot auf dem roten Teppich möchte ich mir nicht entgehen lassen. Später will ich auch noch auf dem Theaterplatz tanzen.“ Für Lutz Hermig aus Löbstädt bei Borna ist der Ball Mittel zum Zweck. „Wir treffen uns mit Freunden in Dresden und der Ball ist ein schöner Anlass. Wenn die Stimmung gut ist und das Wetter mitspielt, bleiben wir bis zum Ende. Insbesondere die Moderation von Günther Emmerlich gefällt mir immer wieder.“

Aber auch Roland Kaiser zog etliche Fans an. Christine Willmuth aus Bautzen: „Ich bin großer Fan von Roland Kaiser und wegen ihm bin ich heute hier. Die Atmosphäre auf dem Theaterplatz ist etwas besonderes, da bleibe ich selbstverständlich bis zum Ende.“ Die tausenden Besucher tanzten auch selbst den Walzer. Kurz vor Mitternacht tanzten im Haus die Debütantinnen, danach folgten die Ballgäste und die Besucher auf dem Theaterplatz.

dbr

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