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Zur 1500. Folge im TV: Auf der Dresdner Lindenstraße heißt Mutter Beimer Helga Uhlmann

Zur 1500. Folge im TV: Auf der Dresdner Lindenstraße heißt Mutter Beimer Helga Uhlmann

Sonntag für Sonntag sitzen Zuschauer vor dem Fernseher und schauen ihre Lieblingsserie: „Die Lindenstraße“. An diesem Sonntag flimmert die 1500. Folge über dem Bildschirm.

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Helga Uhlmann wohnt seit 1960 auf der Lindenstraße

Quelle: Julia Vollmer

Wir haben uns auf die Suche begeben und tatsächlich es gibt sie auch in Dresden: die Lindenstraße. Im beschaulichen Klotzsche liegt die kleine Straße. Nur zweihundert Meter lang und mit vielen Bäumen begrünt, lässt es sich hier beschaulich leben. Laut dem Dresdner Stadtwiki erhielt die Straße in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihrer Namen. Sie war damals mit Linden bepflanzt.

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Fotos der Dresdner Lindenstraße

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Schon seit 1960 lebt Helga Uhlmann in der Lindenstraße. „Ich wohne sehr gerne hier, wir sind im Grünen und dennoch in zwei Minuten an der Straßenbahnhaltestelle“, schwärmt sie von ihrer Wohngegend. Die 76-Jähriger ist die Mutter Beimer von der Dresdner Innenstadt. Sie kennt alle Nachbarn, hat ein offenes Ohr für Probleme. Und in ihrer Familie ist sie der liebenswerte Mittelpunkt. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und stolze Oma von fünf Enkeln im Teenager- und jungen Erwachsenenalter. „Als die Kinder klein waren, lebte es sich herrlich hier in der Lindenstraße. Sie waren den ganzen Tag draußen an der frischen Luft und ich musste mir keine Sorge wegen zu viel Autoverkehr machen“, berichtet Helga Uhlmann.

Zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann hat sie die Kinder großgezogen, kennt den Spagat zwischen Beruf und Familie. Helga Uhlmann war in ihrem Berufsleben als Postangestellte tätig und musste schwere Pakete heben. „Gesundheit ist das Wichtigste, ich bin froh, dass sich mein Hüftleiden jetzt ein bisschen bessert“, erzählt die Ur-Klotzscherin. Mit ihrem Lebensgefährten genießt sie nun ihre wohlverdiente Rente und freut sich schon auf Weihnachten, wenn alle Kinder und Enkel an der großen Tafel Platz nehmen.

Bei der Seniorin mit im Haus wohnt Lothar Bartl. „Ich habe schon seit vielen Jahren einen Garten in der Gartenanlage hier in den Nähe und mir war dann der Weg von meiner Wohnung am Wilden Mann einfach zu weit. Kurzerhand bin ich vor drei Jahren auf die Lindenstraße gezogen“, erzählt Bartl. Der Senior schätzt die ruhige Lage und das gute nachbarschaftliche Klima. Hier kennt man seine Nachbarn noch, so Bartl. Genau zu wissen, wer seine Nachbarn sind, das schätzt auch Karina Eckardt. Seit sieben Jahren wohnt sie mit ihrer Familie auf der Lindenstraße. „Ich finde es klasse, das wir uns hier alle kennen auf der Straße und sich alle grüßen.“ Ihr Mann sei beruflich viel unterwegs und so sei die Nähe zum Flughafen ideal. „Ich bin in Nullkommanichts im Grünen, aber eben auch in der Innenstadt. Für uns ist die Lindenstraße zum Wohnen perfekt“, berichtet Karina Eckardt.

jv

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