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Zeitsprung ins Jahr 1983 - Filmteam dreht Sportlerfilm im Heinz-Steyer-Stadion

Zeitsprung ins Jahr 1983 - Filmteam dreht Sportlerfilm im Heinz-Steyer-Stadion

"Wir grüßen die Sportler unserer sozialistischen Bruderländer" prangt in großen Lettern über dem Eingang des Stadions. Wer am Sonntag den Eingang zum Dresdner Heinz-Steyer-Stadion passierte, landete in Karl-Marx-Stadt im Jahr 1983.  Die Leipziger Produktionsfirma Departures Film dreht in diesen Tagen ihren Film mit dem Arbeitstitel „Fairplay“ in Sachsen.

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Die Komparsen Jannis, Olaf, Maria, Sandy, Andreas und Andy (v.l.n.r.)

Quelle: Julia Vollmer

Und die Szenen, die in Dresden entstehen, spielen in der sächsischen Industriestadt Mitte der 1980er Jahre. Doch hauptsächlich spielt der Film in Prag.

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Filmteam dreht "Fairplay" im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion

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Hauptperson im Film ist die junge tschechische Leichtathletin Anna, die sich für die Olympischen Spiele qualifizieren will. Sie findet heraus, dass die gedopt wird und will ihren Sport aufgeben. Doch ihre Mutter will ihrer Tochter ein Leben im Westen ermöglichen und drängt sie, weiterhin verbotene Substanzen einzunehmen. Als Anna sich dann in den Gitarristen Tomas verliebt, beginnt sie nachzudenken. Denn Tomas emigriert mit seinen Eltern nach Österreich. Wie der Film ausgeht, verrät Produzent Thomas Kral noch nicht.

Dafür verrät er aber, warum sich das Produktionsteam für Dresden entschieden hat. „Wir haben uns das Steyer-Stadion als Kulisse ausgesucht, weil hier der Charme der 80er Jahre noch deutlich zu spüren ist“, so Kral. Mit einem 250 Mann starken Team wurden am Sonntag Wettkampfszenen mit Sportlern aus den Dresdner Sportvereinen und der Hochschulsportgruppe der TU Dresden gedreht. Ebenfalls aus Dresden waren jede Menge Komparsen mit dabei. „Wir haben uns einfach bei einem Casting-Portal beworben und wurden kurz darauf angerufen. Wichtig war, dass wir optisch gut in die 80er Jahre passen. Die Männer also mit längeren Haaren und Schnauzer und die Frauen mit Kurzhaarfrisuren oder Dauerwelle“, erzählt Komparse Olaf.

Die Komparsen bekamen auch prominente Unterstützung von einer echten Sportlerin. Jenny Elbe, aktuelle deutsche Hallenmeisterin im Dreisprung zeigte ihre Künste in der Sprunggrube. Die Dreharbeiten für die tschechisch-slowakisch-deutsche Koproduktion laufen seit August 2012, in die Kinos soll er aber erst 2015 kommen. Vorher wird er auf verschiedenen Filmfestivals laufen.

Julia Vollmer

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