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Winter in Dresden mit Verspätung

Räumen, streuen – räumen, streuen Winter in Dresden mit Verspätung

Lange haben die Dresdner auf den ersten echten Wintereinbruch, einen mit ordentlich viel Rodelschnee, gewartet. Während einige Erzgebirgsregionen schon in den vergangenen Wochen zum Skifahren einluden, zeigte sich die vierte Jahreszeit in der Landeshauptstadt vom Wunsch nach Schnee bisher eher unbeeindruckt.

Endlich ist er da! Der lange ersehnte Wintereinbruch trieb am Wochenende viele Familien auf die Rodelhänge. Hier die „Pflaumendelle“ in Dölzschen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Lange haben die Dresdner auf den ersten echten Wintereinbruch, einen mit ordentlich viel Rodelschnee, gewartet. Während einige Erzgebirgsregionen schon in den vergangenen Wochen zum Skifahren einluden, zeigte sich die vierte Jahreszeit in der Landeshauptstadt vom Wunsch nach Schnee bisher eher unbeeindruckt. Doch spätestens seit gestern strahlen nun auch die Ufer der Elbe im Einklang mit den Dächern der historischen Innenstadt in grellem Weiß.

Am Sonntag fielen mehr als fünf Zentimeter Neuschnee bei Minusgraden. Die Schneeschieber des Dresdner Winterdienstes kamen zum Einsatz, dann wurde gestreut. Räumen, streuen – das stand auch am Montagmorgen auf dem Programm. Seit den frühen Morgenstunden sei nach Angaben der Stadt alles "Verfügbare an Mensch und Technik im Einsatz, um auf den wichtigsten Verkehrsadern für mehr Sicherheit im Berufsverkehr zu sorgen." Die 54 Arbeitskräfte mit ihren 42 Fahrzeugen haben besonderes Augenmerk auf die Buslinien mit Gefällestrecken.

Und entgegen den Befürchtungen vieler Stadtbewohner und Winterfans wird uns die weiße Pracht auch in dieser Woche wohl erhalten bleiben. Meteorologen sagen sogar einen leichten Abfall der Temperaturen voraus. Auch die Sonne werde im Laufe der Woche ihren Winterschlaf beenden und für eine idyllische Atmosphäre sorgen. So wird sich jedes noch so kleine Hügelchen der Stadt in eine Rutschbahn verwandeln und eingerostete Schlitten aus den Kellerecken locken. Das befürchtete Verkehrschaos dürfte ausbleiben, hatten Auto- und Radfahrer doch genügend Zeit, sich auf den Wintereinbruch vorzubereiten. Auf Nebenstrecken, an Einmündungen, Kreuzungen und auf Brücken sollten Kraftfahrer weiterhin besonders vorsichtig unterwegs sein, denn hier bleibt es teils noch glatt.

DNN/am

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