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Weniger Bewerber für die Bunte Republik Neustadt

BRN 2016 Weniger Bewerber für die Bunte Republik Neustadt

Vom 17. bis 19. Juni wird die Bunte Republik Neustadt gefeiert. Die Zahl der Anmelder ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Und: Von 220 Interessenten haben laut Landeshauptstadt rund 90 Prozent auch den Verkauf von Speisen und Getränken zum Inhalt. Fressemeile Bunte Republik Neustadt?

Bunt wart die Bunte Republik Neustadt schon immer.

Quelle: Thomas Türpe

Dresden. Für die Bunte Republik Neustadt vom 17. bis 19. Juni sind rund 220 Stand-Bewerbungen beim Ordnungsamt eingegangen. Wie die Stadtverwaltung jetzt mitteilte, sind das deutlich weniger als in den Vorjahren. 2015 gab es noch 315 Anträge, von denen 298 bewilligt wurden.

Grund dafür könnte sein, dass die Stadt in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen deutlich weniger Flächen zur Verfügung stellt. So sind Stände auf Kreuzungen tabu, an manchen Straßen und vor belebten Bühnen werden deutlich weniger Angebote genehmigt, kündigte Stadtsprecher Kai Schulz an. Das sei aber einigen Bewerbern nur schwer zu vermitteln.

„Das Erscheinungsbild der BRN könnte sich in diesem Jahr leider stark verändern gegenüber den vergangenen Jahren“, fürchtet Grünen-Stadtrat Torsten Schulze. Zumindest ein Ärgernis hat der engagierte Neustädter beseitigen können: Der Scheune e.V. darf den Scheune-Vorplatz zur BRN nutzen. Wer genau vor dem Kulturzentrum aktiv werden darf, soll nun eine Jury entscheiden. Schulze hatte sich für die Nutzung der Fläche an der Alaunstraße engagiert. Neu ist außerdem die Fläche an der einstigen Feuerwache auf der Katharinenstraße. Hier sollen Street Art, Kurzfilme und weitere kreative Eindrücke geboten werden.

Andere von den Neustädtern erhoffte Flächen bleiben hingegen tabu. Den Vorschlag, den einstigen „Lustgarten“ auf den „Russensportplatz“ zu verlegen, stieß zum zweiten Mal auf Ablehnung. Auch das vom Kultur Aktiv e.V. erarbeitete Sicherheitskonzept sowie die Zusicherung, für mögliche Schäden und Abfallbeseitigung aufzukommen, konnte das Ordnungsamt nicht überzeugen. „Das ist sehr schade, da der ’Lustgarten’ immer als eines der Highlights der BRN galt und hier ein gutes Kulturprogramm oft auch mit Bands aus Osteuropa geboten wurde“, findet Schulze.

Am Programm für das dreitägige Fest wird noch gearbeitet. Sicher ist bislang: Verhungern wird keiner der Besucher: Laut Kai Schulz beinhalten 90 Prozent der gestellten Anträge auch den Verkauf von Speisen und Getränken.

Von mzv

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