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Weihnachtsmänner überrunden MS Männerhort – 7. Badewannenrennen im Dresdner Alberthafen

Weihnachtsmänner überrunden MS Männerhort – 7. Badewannenrennen im Dresdner Alberthafen

„So seh’n Sieger aus!“ sangen die Falschen beim 7. Dresdner Badewannenrennen im Alberthafen. Weder die Platten-Muddis noch Team Badusan erreichten am Sonntagnachmittag die vorderen Ränge.

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Hunderte Zuschauer haben am Sonntag ein spannendes, von Wasserschlachten geprägtes Badewannenrennen im Alberthafen erlebt.

Quelle: Tanja Tröger

Vor den Augen mehrerer Hundert Zuschauer entschieden die eher unpassend gekleideten Weihnachtsmänner das Rennen um den Wanderpokal für sich.

Aber der olympische Gedanke zählt: Dabeisein ist alles! Und so traten wenige Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele zwölf aufgemotzte „Badewannen“ zum jährlichen Spaßwettkampf an. Es galt, einen Parcours quer durchs Becken und um Bojen herum möglichst schnell zu meistern. Für Treffer beim Ball-Zielwerfen und zügiges Bierflaschen-Austrinken gab es Zusatzpunkte. Ausgerechnet Team Nummer 13, den Schnittendieben, blieb der Start wegen baulicher Mängel am Boot verwehrt.

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Hunderte gut gelaunter Zuschauer erlebten am Sonntagnachmittag eine feucht-fröhliche Wasserschlacht im Dresdner Alberthafen.

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Schnell kristallisierte sich heraus, wer Chancen auf den Sieg haben könnte. Heides Saftkahn jedenfalls nicht – der orangefarbene Trabi war viel zu schwer und langsam. Die Bildzeitung im roten Wartburg kam wesentlich schneller vorwärts, angepeitscht durch eine junge Blondine, die aus dem Dachfenster heraus brüllend ihre Jungs kommandierte und rhythmisch aufs Autodach einprügelte. Das „Wasser-Büfett“ einer Catering-Firma versank am Heck fast im Wasser, auch der Kahn der Piraten-Partei wackelte mitunter bedrohlich, konnte sich aber an der Wasseroberfläche halten und kam sogar unter die ersten Sechs. Ständige Sticheleien wegen ihrer übergroßen Flagge am Schiffsmast mussten sich die „Matjes-Brüder“ von Hein Mück gefallen lassen – und wehrten sich mit gezielten Wasserstrahlen, vor allem Richtung Moderator und Rennleiter.

Nicht weniger gern spritzte das „Hamsterteam“ der Firma Badusan um sich. Ihre Wasserbomben füllten sie professionell mit einer Wasserpistole. Mit ihrem Kahn, der mehr schlecht als recht von einem Mann in einem übergroßen Hamsterrad angetrieben wurde, fuhr sich die schäumende Truppe in die Herzen der Zuschauer.

Nach zahlreichen Vorläufen standen aber andere im Finale: das THW aus Kamenz, die muskelbepackte MS Männerhort und die Herren in den roten Mänteln. Während auf der Zielgeraden die MS Männerhort und das THW ineinander verkeilt waren und außerdem gegen den massiven Badusan-Beschuss kämpften, zogen die Weihnachtsmänner ganz gelassen links vorbei und paddelten als Erste ins Ziel. Was folgte, war eine wüste Wasserschlacht jeder gegen jeden, so lange, bis auch wirklich kein Zipfelchen Kleidung mehr trocken war.

ttr

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