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Vorhang zu: Dresdner Modefachschule schließt

Vorhang zu: Dresdner Modefachschule schließt

Sie sind jung, kreativ und talentiert: Fritzie von Deparade, Franziska Krug, Katrin Singer, Dominic-Kathleen Kunick und Julia Schmidt sind die diesjährigen Absolventinnen der Modefachschule Dresden.

Leider sind sie auch die letzten Absolventinnen, denn die Akademie wird ab dem kommenden Ausbildungsjahr nicht mehr benötigt. Grund: mit der Gründung der privaten Fachhochschule (FHD) vor zwei Jahren an der Lingnerallee, die unter anderem den Studiengang Modedesign anbietet, wird die Modefachschule an der Gasanstaltstraße überflüssig. "Junge Menschen haben dort direkt die Möglichkeit einen Bachelor abzulegen. Bei uns war es nur eine Ausbildung", berichtet Schulleiterin Constanze Medack. Die Räume der Modefachschule verlieren aber nicht ihren Zweck, denn künftig will die FHD auch hier Studenten unterbringen.

Um ihren eigenen Abschluss ordentlich zu feiern und der Modefachschule einen gebürtigen Abschied zu bescheren, haben die fünf Absolventinnen für heute eine große Modenschau unter dem Titel "Fashionstraat 2.0" organisiert. Diese findet ab 19 Uhr auf dem Laufsteg in der Konzert-­, Party- und Kunst-­Location "Sektor Evolution" in Dresdens Industriegelände Nord, An der Eisenbahn 2, statt. Die Modenschau ist die Fortsetzung der Spontanaktion "Fashionstraat 1.0", die im September des vergangenen Jahres am Altstädter Brückenkopf der Albertbrücke für großes Aufsehen und Furore sorgte.

Insgesamt zehn Kollektionen werden heute Abend zu sehen sein. Mit diesen zeigen Fritzie von Deparade, Franziska Krug, Dominic Kunick, Julia Schmidt und Katrin Singer jeweils ihre Abschlusskollektionen sowie Arbeiten, die im Rahmen eines Semesterprojektes zum Thema "And the Oscar goes to..." entstanden sind. Titel der Abschlusskollektionen wie "Female Supremacy", "Kaleidoskop" oder "Chiaroscuro" lassen zudem ausgefallene und interessante Kreationen erwarten. "Wir haben in den vergangenen drei Jahren so viel gelernt. Nun möchten wir es natürlich auch der ganzen Welt zeigen", berichtet Katrin Singer.

Unterstützt wird die "Fashionstraat 2.0" von vielen Seiten. Der "Sektor Evolution" kommt den Modedesignerinnen bei der Miete entgegen. Auch die Modefachschule unterstützte die fünf jungen Frauen bei der Planung sowie bei der Gestaltung von Flyern und Plakaten. Außerdem unterstützt die Schule die Show finanziell wie auch personell. Alle übrigen Gelder für das Projekt organisierten die Designerinnen selbst mittels Sponsoren und über das Crowd-Founding-Portal "startnext". "Über das Portal haben wir 1200 Euro bekommen. Damit hätten wir nie gerechnet", berichtet Singer. Somit war es den Absolventinnen auch möglich, eine Aftershow-Party mit insgesamt vier verschiedenen Djs im Anschluss an die Modenschau zu organisieren.

Der Eintritt für die "Fashionstraat 2.0" beträgt sechs Euro im Vorverkauf und sieben Euro an der Abendkasse. "Wer heute Abend noch dabei sein will, sollte sich beeilen, denn es gibt nur noch wenige Tickets", betont Designerin Katrin Singer.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.08.2013

Nadine Steinmann

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