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Vier Wochen vor Dresdner Stadtfest: Veranstalter feilen an Details und hoffen auf gnädigen Wettergott

Vier Wochen vor Dresdner Stadtfest: Veranstalter feilen an Details und hoffen auf gnädigen Wettergott

Noch knapp vier Wochen vergehen, ehe am 14. August das Dresdner Stadtfest „Canaletto“ eingeläutet wird. Zum 17. Mal lockt dann Deutschlands größtes Stadtfest Hunderttausende Besucher an – diesmal unter dem Motto „Umwerfend anders“.

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Das Stadtfest erwartet wieder mehr als 100.000 Besucher über drei Tage.

Quelle: Stephan Lohse

Das Thema wird sich durch das gesamte Programm ziehen, versprechen die Veranstalter. „Wir sind superbunt“, sagt Rodney Aust, der jetzt im fünften Jahr das Fest organisiert. „Wir wollen ein breites Publikum ansprechen und den Leuten was bieten.“

Das beginne schon bei der Auswahl der „Zugpferde“: Sowohl die Dresdner Philharmonie als auch die Elektropop-Band MIA stehen auf der Bühne, Singer-Songwriter Johannes Oerding und Ost-Rockerin Petra Zieger spielen ebenso wie die Kultband Keimzeit. „Unsere 15 Areale und Bühnen in der gesamten Innenstadt bieten ganz verschiedene Musikrichtungen“, so Aust. „Auf dem Neumarkt läuft vor allem Jazz, am Goldenen Reiter haben wir eher experimentelle Sachen, und neben dem Filmnächte-Gelände am Elbufer gibt es ein Mittelalter-Areal mit alten Instrumenten und Ritterkämpfen. An der Chiaverigasse neben der Hofkirche haben wir etwas Neues: eine kleine Karibik-Chill-out-Fläche.“

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Das Stadtfest am Sonntag: Der Entencup und die Babyparade zog viele Besucher an.

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Das Abschlussfeuerwerk am Sonntagabend bietet diesmal ein dickes Extra, so Aust. Verraten will er noch nicht viel – außer: „Wir schießen von beiden Seiten der Brücke.“ Auch beim gastronomischen Angebot soll das Motto „Umwerfend anders“ spürbar werden – wenngleich hoffentlich nicht wortwörtlich. Ein kulinarisches Highlight soll laut Aust am Jorge-Gomondai-Platz zu finden sein – was, will der Organisator noch nicht enthüllen.

Große Veränderungen am Konzept hat Aust nicht zu vermelden. Damit die Zuschauer auf dem Theaterplatz eine bessere Sicht auf die Hauptbühne haben, wurde das Areal vor dem Italienischen Dörfchen verbreitert. In diesem Jahr gilt außerdem das Glasflaschen-Verbot am Freitag und Sonnabend, um Verletzungen und zu vielen Scherben vorzubeugen.

Vier Wochen vor dem Startschuss ist alles Wichtige organisiert, sagt Aust. „Jetzt passiert noch Feintuning, also Abstimmung mit den technischen Dienstleistern wie Bühnenbauern, den Standbetreibern und den Bands. Und dann kommen immer mal kleine unvorhergesehene Dinge, auf die wir reagieren müssen.“

Für das Stadtfest-Wochenende mit Hunderten Künstlern wünschen sich Aust und sein Team vor allem gutes Wetter. Aber nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres ist der Orga-Chef guter Dinge: „Letztes Jahr gab es mehrere Gewittergüsse, da waren die Besucher plötzlich weg. Alles war leer und wir hatten Angst, dass keiner mehr kommt. Aber die kamen alle wieder!“

Tanja Tröger

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