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Verwirrung und Bohnenkraut: Ein Selbstversuch auf dem Lingnermarkt in Dresden

Verwirrung und Bohnenkraut: Ein Selbstversuch auf dem Lingnermarkt in Dresden

Dresden. Hektisches Treiben, zahlreiche Kunden und eine Vielfalt an Angeboten. Interessiert schaue ich mich von meinem Platz hinter dem Verkaufstresen der Gärtnerei Schulze auf dem Wochenmarkt an der Lingnerallee um.

"Zwischen 9 und 12 Uhr ist hier am meisten los. Da sind die Leute so langsam alle wach", erklärt mir Sylvia Beil, die Lebensgefährtin von Gärtnermeister Andre Schulze. Doch mehr kann sie mir nicht erzählen, denn schon steht die nächste Kundin am Stand und schaut mich erwartungsvoll an.

„Ich hätte gern ein Pfund Bohnen und einmal Bohnenkraut.“ Erschrocken sehe ich die ältere Dame an und sofort steigt Panik in mir auf. Was war gleich nochmal ein Pfund? Zwei Kilo? Oder doch bloß ein halbes? Und wie zur Hölle sieht Bohnenkraut aus? Sylvia Beil sieht meine Panik und eilt mir zu Hilfe. „Zwei Euro wären das bei Ihnen“, erklärt sie der Kundin, während sie fix die Tüte mit den Bohnen und dem dazugehörigen Kraut packt. „Ein Pfund ist ein halbes Kilogramm“, raunt sie mir leise zu. „Und das Kilo kostet heute 2,80 Euro.“ Ok, das kann ich mir vielleicht merken, doch wie soll ich die zahlreichen anderen Preise bloß in meinen Kopf kriegen? Schließlich stehen noch Tomaten, Gurken, Paprika, Radieschen, Ingwer, Pflaumen, Kartoffeln, Blumen und vieles auf der Angebotspalette.

Den gesamten Artikel über das bunte Treiben auf dem Lingnermarkt lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der DNN vom Donnerstag sowie auf DNN-Exklusiv.

Nadine Steinmann

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