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Umsonst & Draußen-Festival läuft ab heute im Hechtpark

Umsonst & Draußen-Festival läuft ab heute im Hechtpark

"Umsonst und Draußen", das ist nicht nur eine Situationsbeschreibung - das ist ein Label. Seit den 70er Jahren steht dieser Slogan allgemein für Musikveranstaltungen, die unter freiem Himmel stattfinden.

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Lari ist einer der beteiligten Musiker beim Festival.

Quelle: Ringo Schubert

Das Ziel: Konzerte anzubieten, die sich der Kommerzialisierung der Rockmusik entziehen.

Auch Dresden hat seit acht Jahren ein Umsonst & Draußen-estival - das einzige seiner Art in Sachsen. Nachdem die Organisatoren vom artderkultur e.V. in den letzten Jahren beim beschaulichen Areal unterhalb der Garnisonskirche immer wieder umdisponieren mussten, zieht das Festival nun auf ein neues Gelände: Auf die Wiese im Hechtpark an der Stauffenbergallee, von heute bis Sonnabend.

Die harte Gangart ist auf den zwei Bühnen Programm. Eröffnet wird das Festival allerdings traditionell mit Kleinkunst. In diesem Jahr vertonen die Musiker SchönfeldDieterWehrenpfennig und Kit Fuchs heute ab 21 Uhr Stummfilme. Weiter geht es morgen ab 19 Uhr unter anderem mit den Bands Apoa und Fizzt, die mit Postmetal beziehungsweise Stonerpop die Köpfe zum Wackeln bringen. Rockig bleibt es auch mit Formationen, wie Van Urst und Dämse. Allerdings gibt es auch Singer-Songwriter-Material von Lari und die Pausenmusik auf die Ohren.

Wie es sich für ein Festival gehört, werden Bier, Cocktails und ausreichend ungesundes Essen gereicht. Für diejenigen, die sich vor der Bühne noch nicht ausgetobt haben, werden Kickertische und Tischtennisplatten aufgestellt.

Die Initiatoren des Dresdner Festivals kommen - man glaubt es kaum - aus dem spießigen Schwabenland. "Meine Freunde und ich haben die Idee aus der Heimat nach Dresden gebracht", erinnert sich Mitorganisator Dirk Koslowski. Die erste Ausgabe des Festivals dauerte nur einen Abend und wurde von befreundeten Musikern rund um die Punkband Flanschies gestaltet, die am morgen um 19 Uhr den Eröffnungs-Gig des Abends spielen. "Die Aktion wurde in den kommenden Jahren zum Selbstläufer und immer größer", berichtet Koslowski, der selber bei den Flanschies spielt. Heute sind rund 60 Personen entweder als Vereinsmitglieder des artderkultur e.V. oder als Helfer an der Organisation des Festivals beteiligt.

Das große Geld wollen die Macher aber auch heute nicht machen. Die Finanzierung wird vom Verein und mit Fördermitteln der Stadt gestemmt. Der Getränkeverkauf füllt die Kassen bis zum Soll. So ist auch das Umsonst und Draußen 2016 gesichert.

Programm: artderkultur.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.07.2015

Hauke Heuer

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