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Teddys, Affen und lebensechte Reborn-Puppen begeistern ihre Fans im Kongresszentrum

Teddys, Affen und lebensechte Reborn-Puppen begeistern ihre Fans im Kongresszentrum

Reborn-Puppen, das sind so lebensecht wie möglich gestaltete Puppen, die bei flüchtigem Hinsehen auch gut als echte Babys durchgehen können. Am Sonntag sah man zahlreiche Frauen und sogar einige Männer mit den Nachbildungen, die auch schon mal liebevoll angesprochen wurden, in Richtung Kongresszentrum pilgern.

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Eine Reborn von "Tina´s Traumwolken-Baby´s".

Quelle: Franziska Schmieder

Denn hier fanden Liebhaber knuffiger Teddys und Puppen beim Zweiten Dresdner Puppen- und Teddytag, was das Herz begehrt. 40 Aussteller zeigten neben den Reborns auch Künstlerpuppen, vielfältige Teddybär-Kreationen und jede Menge Zubehör.

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Barbara Klünder, Inhaber von "Starlightbabys" zeigt das Rooten, das Einsetzen von Haarflaum auf den Puppenkopf.

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„Wir hoffen, in diesem Jahr wieder etwa 1000 Besucher zu verzeichnen", gab sich Christian Schwabe, der zusammen mit seiner Verlobten Andrea Weigel die Messe organisiert hatte, optimistisch. Der Saal 4, in dem die Ausstellung stattfand, war schon um 10 Uhr morgens proppevoll. Und wie bei einem Rundgang schnell klar wurde, hängt an der Leidenschaft für Puppen und Teddys ganz viel Herzblut. „Wie süß! Oh, ist die niedlich! Ihr habt ja Zwillinge!", so die Geräuschkulisse, wie sie ohne weiteres auch auf einer Babymesse ertönen könnte.

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Diese Teddys sind wirklich gealtert.

Quelle: Franziska Schmieder

„Meine Bären haben jeder einen Namen. So können sich auch Kunden schnell mit ihnen identifizieren", erklärte Susanne Täuber, die Herstellerin von „Die aus dem Koffer"-Teddybären. Sie stellt gealterte Bären her. „Wozu manche Bären 50 bis 60 Jahre brauchen, mache ich in einer Stunde", erklärte sie lachend. Sie hatte aber auch ein paar wirklich alte Bären mitgebracht, denn sie ist selbst Sammlerin. Ein echter Bär aus dem Koffer kostet zwischen 115 und 270 Euro.

Auch bei den Reborn-Puppen, die am Sonntag vor allem viele ältere Damen zu begeistern wussten, ist die Preisspanne groß. Je lebensnaher, desto teurer. „Viele Puppen haben Glasaugen, die dem menschlichen Auge nachgearbeitet sind", erklärte Frau Kilisch von der Firma „DP-Modelle". An ihrem Stand konnte auch das Herstellen von Reborns geprobt werden. Da wurden Köpfe geschminkt, ein paar Stände weiter zeigte Barbara Klünder das Rooten, also das Einpflanzen babygerechten Haarflaums. Die angebotene Puppenkleidung kann ohne weiteres auch lebenden Kindern angezogen werden. Nur echte Babys waren zumindest am Sonntagvormittag beim Puppen- und Teddytag keine zu sehen.

Franziska Schmieder

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