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Tag zwei beim Dresdner Stadtfest 2015: Ritterkämpfe und ein Hamburger in Dresden

Tag zwei beim Dresdner Stadtfest 2015: Ritterkämpfe und ein Hamburger in Dresden

Zunächst drohte der Stadtfest-Samstag ins Wasser zu fallen. Doch nach dem Gewitter und der kalten Dusche am frühen Nachmittag nahm das Dresdner Stadtfest wieder Fahrt auf.

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Der Hamburger Sänger Johannes Oerding heizte den Besuchern des Stadtfestes am Samstagabend mächtig ein.

Quelle: Oliver Carstens

Als die Sonne den Weg heraus fand, strömten auch die Dresdner wieder ins Freie. Am Samstagabend spielte Headliner Johannes Oerding auf dem Theaterplatz.

"Wir sind mit dem Schiff die Elbe runter gefahren um hier mit Euch zu feiern", sagte der Hamburger Sänger Johannes Oerding, als er die zu Tausenden gekommenen Menschen auf dem Theaterplatz begrüsste. Ob das nun stimmt, lassen wir mal dahingestellt. Fakt aber ist, dass Oerding eine ziemlich große Fanbase versammelt hatte. Junge kreischende Mädchen waren ebenso unter den Besuchern zu sehen wie das Paar mittleren Alters. "Live-Musik auf der Bühne ist schon was anderes als auf der CD", resümierte noch vor den ersten Klängen Oerdings ein Mann, der sich samt Frau frühzeitig einen Platz in der ersten Reihe gesichert hatte. Oerdings spielte seine Hits, dessen Song "Alles brennt" wurde in den vergangenen Wochen von den Radiostationen rauf und runter gespielt.

In der Altstadt bestimmten am Nachmittag noch vor allem die bunten Regenschirme das Bild, viele Menschen zogen sich über die kurzen Hosen und T-Shirts Regencapes und ließen sich nicht vom Regen verschrecken. Auf dem Foodparcours rund um den Jorge-Gomondai-Platz genossen noch am Vormittag viele Besucher die Möglichkeit, Frühstück mal ganz anders zu genießen, zum Beispiel in den aufgestellten Sitzmöbeln aus Holzpaletten.   Hoch hinaus ging es für viele kleine Besucher, die sich an zwei Seilen befestigt weit in die Luft katapultieren konnten.   Nach dem großen Wolkenbruch zu Nachmittagsbeginn nahm der Besucherandrang spürbar ab. Zwischen den zahlreichen Essensständen konnten sich einige ganz Starke außerdem am „Hau den Lukas“ versuchen, was dem ein oder anderen doch mehr Kraft abnötigte, als dieser selbst erwartete.  

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Am Elbufer erfreuten sich das ganze Wochenende Stadtfestbesucher an Ritterkämpfen.

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Eine Zeitreise ins Mittelalter konnten die Besucher beim diesjährigen Stadtfest am Königsufer unternehmen. Stilecht kämpften hier Ritter mit historisch überlieferten Kampftechniken um Ruhm und Ehre. Entschlossen kreuzten sie ihre Klingen. „Unsere Kampftechniken basieren auf Lichtenauer. Aus Sicherheitsgründen können wir aber nicht alles zeigen. Auf Stöße und Stiche müssen wir verzichten“, erklärt Rainer Benz (32) vom Thüringer Ritterorden e.V, der seinen Sitz in Leipzig hat. Man möchte zwar den Zuschauern einen echten Schaukampf bieten, aber sich natürlich nicht töten. „Trotzdem sind die Schläge echt und tuen deshalb auch weh“, sagt Benz.  

Ganz begeistert von dem mittelalterlichen Treiben war auch der kleine Elias. „Ich finde das alles lustig hier. Ritter und Schwerter gefallen mir sehr“, freute sich der 6-Jährige. Neben den Kampfdarbietungen waren auf dem mittelalterlichen Areal am Königsufer unterhalb des Augustusgartens auch Gaukler und Spielleute unterwegs, die Tänze aufführten. Außerdem hatten die Besucher Gelegenheit, am Bogenschießen teilzunehmen. Bereits zum dritten Mal war der Mittelalterverein aus Leipzig auf dem Dresdner Stadtfest vertreten.

oca/sth/dpa

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