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TV- und Radiosender übertrugen Weihnachts-Gottesdienste aus Dresden

TV- und Radiosender übertrugen Weihnachts-Gottesdienste aus Dresden

"Weihnachten ist nicht nur, aber besonders in Dresden ein Ereignis." Was Klaus Kaden, Rektor der Dresdner Diakonissenanstalt, am ersten Weihnachtsfeiertag sagte, dürfte inzwischen bundesweit bekannt sein.

Von Uwe Hofmann

Dresden war zur Weihnachtszeit medial präsent wie sonst nicht. Der MDR übertrug die Weihnachtliche Vesper an der Frauenkirche live, der am vierten Advent in der Diakonissenhauskirche gehaltene Gottesdienst war im Deutschlandfunk und bei MDR Figaro im Radio zu hören, die ARD übertrug Heiligabend die katholische Christmesse aus der Herz-Jesu-Kirche in Johannstadt.

Doch auch wenn Kameras und Mikrofone nicht dabei waren, hatten die Dresdner allerhand zu erleben. Etwa 800 Dresdner warteten Heiligabend am Flughafen auf die Ankunft des Weihnachtsmanns. 79 Kinder hatten weniger Glück. Sie mussten ihre Weihnachtstage in der Uni-Kinderklinik verbringen, wo sie allerdings auch Besuch vom Weihnachtsmann erhielten. Gerade für schwer kranke Kinder sei es wichtig, dass Weihnachten in den gewohnten Bahnen verlaufe, begründet Organisatorin Cornelia Thies.

Gewohnt voll war es Heiligabend zu den Christvespern in der Kreuzkirche. Nur wer sich früh genug anstellte, ergatterte einen der 3000 Sitzplätze. Dort predigte auch Landesbischof Jochen Bohl, der im Dauereinsatz war. So sprach er an der Frauenkirche, in der Justizvollzugsanstalt und in der Diakonissenhauskirche. In der Hofkirche gab es Heiligabend das traditionelle Krippenspiel zu sehen. Eine eher unorthodoxe Variante führte das Stadtjugendpfarramt am zweiten Weihnachtsfeiertag auf. Unter dem Zirkuszelt prallten Gegensätze aufeinander: Fußball spielende Elefanten und Gebet, Akrobatik in Glitzerkostümen und fromme Lieder.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.12.2012

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