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Striezelmarkt 2011: Der Weihnachtsbaum am Altmarkt steht nach kleinen Anlaufschwierigkeiten

Striezelmarkt 2011: Der Weihnachtsbaum am Altmarkt steht nach kleinen Anlaufschwierigkeiten

Dresden. Es war eine schwere Geburt. Fällen, Transport und Aufstellen des Weihnachtsbaums für den Altmarkt dauerten alles in allem knapp 6,5 Stunden.

Aber gegen 14 Uhr am Montag war es geschafft: Die rund 100 Jahre alte Fichte mit einer Höhe von 30 Metern schmückt nun das Gelände, auf dem am 24. November der 577. Striezelmarkt eröffnet wird.

Der Baum war am Montagmorgen kurz nach 7.30 Uhr von Mitarbeitern der Firma Baumpflege Andreas Deppner auf einem Privatgelände in Dresden-Bühlau gefällt worden. Ein Ehepaar hatte diesen Baum sowie eine weitere Fichte,, die vor dem World Trade Center stehen soll, gespendet. Es ist das erste Mal, dass Bäume aus Privatbesitz die Dresdner Weihnachtsmärkte schmücken. In den Jahren zuvor waren die Weihnachtsfichten zumeist in der Heide gefällt worden.

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Die Häuser rund um den Altmarkt werden in schwindelnder Höhe mit Lichterketten dekoriert.

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Der 577. Dresdner Striezelmarkt ist eröffnet. Die Bezeichnung nach dem Striezel - einem alten Begriff für Stollen - bürgerte sich um 1500 ein. Rund 2,5 Millionen Besucher kamen allein 2010.

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Dann findet in Dresen das 18. Stollenfest statt.

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Den Bäckermeistern stehen die Schweißperlen auf der Stirn, der Backofen ist immerhin auf 210 Grad Celsius aufgeheizt und wärmt die gesamte Backstube auf.

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Nach dem Fällen folgte der Transport mit Polizeieskorte durch die Stadt. Doch kurz vor dem Altmarkt, auf der Seestraße, war zunächst Schluss. Drei falsch geparkte Autos blockierten den Weg des Schwerlasttransporters. Nach rund 20 Minuten hatten sich die Wageninhaber eingefunden und es konnte weitergehen.

Auch das Anpassen der Fichte an das Loch im Boden, in dem sie stehen sollte, erwies sich als schwierig. Ganze sechs Mal hievte der Kran den tonnenschweren Baum wieder aus der Verankerung. Die Arbeiter gingen immer wieder mit Kettensägen zu Werke, bis alles wirklich nahtlos passte. Denn schließlich soll der 30 Meter hohe Baum sicher stehen und während der Weihnachtszeit mit 16.000 Lichtern auf dem Striezelmarkt leuchten.

Franziska Schmieder

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