Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
Street-Art im Gymnasium Dresden-Neustadt: Schüler lassen sich von Banksy inspirieren

Street-Art im Gymnasium Dresden-Neustadt: Schüler lassen sich von Banksy inspirieren

Mit Luftballons über die israelische Mauer fliegen, Grenzen überwinden, Unmögliches möglich machen. Das alles ist möglich bei Banksy, dem berühmtesten Street-Art-Künstler der Welt.

Voriger Artikel
Die Dresdner Campusparty erwartet am Mittwoch bis zu 15.000 Besucher
Nächster Artikel
Stadtfest Dresden will "Bockwurst-Image" abstreifen - Junges Ensemble der Semperoper singt

Seit einigen Jahren ist Street-Art oder Straßenkunst ein großer Hype - auch in Dresden. Um mit seinen Schülern die junge Kunst zu praktizieren, organisierte Referendar Sebastian Thiele am Gymnasium Dreikönigschule ein eigenes Projekt. Mit dabei: Undine Preißler, Michael Scheffler, Lucas Hilger und Luise Rosemann (v.l.).

Quelle: Carola Fritzsche

Banksy war auch die Inspiration für die Schüler des Kunst-Grundkurses des Gymnasium Dreikönigschule. Unter der Leitung des Referendars Sebastian Thiele gestalteten sie den Durchgang der Schule von der Luisenstraße zum Schulhof. "Ziel des Projekts war, die Architektur des Gebäudes in die künstlerische Arbeit einzubinden", sagte Referendar Thiele. "Das ist der Kern der Street-Art oder Straßenkunst."

Nach jahrelangen Verhandlungen ist es dem Referendar gelungen, die künstlerische Gestaltung des Durchgangs durchzusetzen. "Wir haben schon vor zehn Jahren probiert, die Wände zu bemalen", sagte Mentorin und Kunstlehrerin Marika Kremer. "Doch immer wieder ist das Vorhaben wegen der Vorgaben des Denkmalschutzes gescheitert."

Insgesamt 19 junge Künstler gestalteten die Wände mit ihren eigenen Ideen in der Schablonen und der Ausscheiden-Technik (Cut-Out). "Es war ein tolles Projekt, was wir völlig selbstständig vorbereiten und durchführen durften", sagte Schülerin Antonia Hanslik. "Es hat einfach Spaß gemacht, praktisch zu arbeiten", bestätigte Hazal Bilgili. Insgesamt 400 Euro hat das Kunstprojekt gekostet. Dafür gibt es jetzt eine verknotete Laterne, glucksende Vögel und viele andere Überraschungen. DNN

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.06.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boulevard

Viele können ihn kaum erwarten, den Herbst. Denn dann geht es mit Korb und Messer los in den Wald, um Pilze zu sammeln. Gut, wenn man sich ein wenig in Sachen Pilzen auskennt. Wir verlosen drei Bücher "Welcher Pilz ist das? Extra. Pilze und ihre Baumpartner" vom Kosmos Verlag. mehr