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Still sitzen: Am Vormittag erhielten die 72 Debütantinnen das passende Styling zum Semperopernball

Still sitzen: Am Vormittag erhielten die 72 Debütantinnen das passende Styling zum Semperopernball

Debütanten müssen nicht nur tanzen, sondern auch warten können. Seit den frühen Morgenstunden waren die 72 Paare gestern unterwegs. Um neun konnten die Kleider abgeholt werden, anschließend fanden sich die jungen Tänzer im Kongresszentrum ein.

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Stylistin Steffi Gamelin hatte vor dem Semperopernball alle Hände voll zu tun: Hier schminkt sie gerade die Eiskunstläuferin Sandy Hofmann, die als Debütantin einlaufen wird.

Quelle: Carola Fritzsche

Dort war vor allem Geduld gefragt. Alle Teilnehmer mussten geschminkt und frisiert werden.

„Auch die Männer bekommen Make-up, damit sie beim Auftritt nicht glänzen", verriet Roswitha Schob, Leiterin der Kosmetikschule être belle. Für das Massen-Schminken brachte die Leiterin 13 Schülerinnen der Dresdner Kosmetikschule mit. „Seit dem zweiten Semperopernball sind wir dabei. Für unsere Schülerinnen ist das Schminken der Debütanten ein Highlight in der Ausbildung." Dieses Highlight entpuppte sich jedoch schnell als Fließbandarbeit. Auf Bänken sitzend manchmal auch stehend bekamen die Debütanten im Akkord ihr Abend-Make-up für den großen Auftritt.

Auch Sandy Hoffmann, eine erfolgreiche junge Eiskunstläuferin, ließ den Trubel über sich ergehen. Trotz der Hektik meinte sie: „Ich bin noch gar nicht aufgeregt. Ein Wettkampf beim Eiskunstlauf ist viel schlimmer." In den letzten Wochen hatte die 18-Jährige ihr Eislauftraining etwas zurückschrauben müssen. „Es ist schon stressig, aber wenn man dabei sein will, dann schafft man es auch." Eine Tanzschule hat Sandy Hoffmann bisher noch nicht besucht, aber die Bewegungen sind ihr durch das Eislauftraining leicht gefallen. Verschönert wurde die gebürtige Dresdnerin von Kosmetikerin Steffi Gammelin, die nebenbei auch die Kosmetikschülerinnen dirigierte, „Das Make-up variiert jedes Jahr ein bisschen und muss immer zum Kleid passen", erklärte Gammelin. Besonders wichtig sei die Farbe des Lippenstifts. In diesem Jahr wurde ein warmes Rot gewählt.

Ein paar Tische weiter agierten die Friseure vom Salon Coiffure Suchomel Bohm. Schnell hatte sich der Kongressraum mit einem beißenden Haarsprayduft gefüllt. Einige Flaschen mussten herhalten, denn bis zum Abend sollten alle Krönchen fest auf den Köpfen der Tänzerinnen sitzen. Neben Kosmetik und Frisur mussten auch die einen oder anderen „Notfälle" behandelt werden. Ein abgebrochener Fingernagel wurde geklebt, ein Tattoo am Knöchel hastig überschminkt. Falls doch noch etwas verwischen sollte, wird das Make-up vor dem Auftritt aufgefrischt.

Marleen Hollenbach

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