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Sprudelnd lebendig und voller Überraschung: Astrologin sagt den Dresdnern das Jahr 2014 voraus

Sprudelnd lebendig und voller Überraschung: Astrologin sagt den Dresdnern das Jahr 2014 voraus

Die Astrologie ist wie eine gute Gelegenheit, entweder man nutzt sie oder nicht. So bringt Susanne Brinkmeier ihre Sicht auf die Sterne auf den Punkt. Die 53-jährige Dresdnerin verdient ihre Brötchen als Anästhesieschwester in einem Dresdner Krankenhaus, nach Feierabend widmete sie sich ihrer Leidenschaft der Astrologie.

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Symbolfoto

Quelle: Archiv

Für Dresden hat sie einmal den Blick zum Himmel gewagt.

Die Geburtsstunde des neuen Jahres 2014 könne man sich als Person darstellen, die die Dresdner im kommenden Jahr auf eine ganz bestimmte Art begleitet. Ob man sich die Jahreslosung zur Herzen nimmt oder nicht, sei die freie Entscheidung jedes Einzelnen. Susanne Brinkmeier ist sich sicher: Eines wird das neue Jahr gewiss: sprudelnd lebendig und voller Überraschungen, vor allem in Beziehungen. 2014 soll auch die Gelegenheit für ein harmonisches Zusammenleben zwischen Jung und Alt günstig sein. Die Hobby-Astrologin rät den Dresdnern ihre aktuelle Konflikte besonnen und ausgewogen zu handhaben. „Bewahren Sie Ruhe und konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche“, gibt die gebürtige Westfalin den Einwohnen mit auf den Weg. Was erstarrt ist, darf sich verändern und muss nicht festgehalten werden. Der Dresdner Wirtschaft sagt die Sternendeuterin ein goldenes Jahr voraus. Wie noch nie zuvor in der Geschichte soll der Handel mit Computern boomen. Allerdings warnt sie vor „Global verfügbare Kommunikationsmöglichkeiten“, die mehr versprechen mehr als sie halten können.

Versprechen will Susanne Brinkmeier mit ihren Horoskopen gar nichts. Das betont sie ganz klar. Jeder, der zu ihr komme, sei seines eigenes Glückes Schmied. Sie könne nur aus den Sternen lesen, umsetzen müssen die Menschen ihr Horoskop dann selbst.

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Susanne Brinkmeier hat für uns einmal den Blick zum Himmel gewagt.

Quelle: Privat

„Interessiert habe ich mich für die Sterne eigentlich schon immer, mein Großvater hat mir alle Sternbilder erklärt“, blickt die 53-Jährige zurück. Doch erst einmal entschied sie sich für etwas „Solides“. Seit 1979 arbeitet sie nun schon in Krankenhäusern, seit 1994 in Dresden im Bereich Anästhesie. Während ihrer Arbeit beschäftigte sie immer mehr die Frage, warum werden die Menschen eigentlich krank, warum sind andere gesund. Sie entdeckte Homöopathie als Alternative zur Schulmedizin für sich, achtet auf ihren Körper, geht Bergsteigen und macht Pilates. „Nach und nach habe ich mich immer mehr in das Thema Astrologie hineinverbissen, mich schließlich für ein Fernstudium der psychologischen Astrologie in Hamburg entschieden“, erzählt Brinkmeier.

Nach den dreieinhalb Jahren Studium wuchs das Verständnis für Persönlichkeiten immer weiter, ist sie sich sicher. Heute bietet sie in ihrem eigenen vier Wänden in Ullersdorf bei Radeberg Workshop für Interessierte an, berät Hilfesuchende am Telefon. Astrocontact heißt das Computerprogramm mit dem sie arbeitet. 75 Euro kostet eine Horoskoperstellung plus Beratung. „Ich kann anhand des Horoskop nur Anstöße geben, keine klaren Handlungsanweisungen. Das ist für mich gerade das Spannende daran“, schwärmt sie. Sie erinnere sich an eine Frau, die zu ihr in die Beratung mit immer wieder kehrend Knochenbrüchen kam. Für die Astrologin war sofort klar, die Frau müsse ihrem Leben mehr Spannung einhauchen. Nach einem Umzug und einer neuen Wohnung seien die Knochenbrüche nicht wieder vorgekommen.

Susanne Brinkmeier selbst versucht, ihrem Leben nach eigener Aussage eine gewisse Exzentrik zu verleihen. Immer wieder etwas Neues lernen und auszuprobieren, so die dreifache Katzenmutter. In ein paar Jahren könne sie sich gut vorstellen, ihrem Beruf aufzugeben und sich als Astrologin selbstständig zu machen. Sie wolle schließlich selbst keine Gelegenheit ungenutzt lassen.

Julia Vollmer

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