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Sport, Spiel, Spaß: Tausende Dresdner feiern 11. Johannstädter Elbefest am Fährgarten

Sport, Spiel, Spaß: Tausende Dresdner feiern 11. Johannstädter Elbefest am Fährgarten

Tausende Dresdner haben am Sonntag das 11. Johannstädter Elbefest gefeiert. Unter dem Motto "Zukunft findet Johannstadt" hatten die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt (WGJ) und verschiedene Vereine rund um den Fährgarten ein buntes Familienfest organisiert.

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Ein Höhepunkt des 11. Johannstädter Elbefestes war das Elbeschwimmen vom Blauen Wunder zum Fährgarten Johannstadt.

Quelle: Tanja Tröger

Bei sonnigem Wetter und freiem Eintritt amüsierte sich Alt und Jung bei kreativen und sportlichen Mitmachangeboten.

Ein Highlight stand gleich am Vormittag an: das traditionelle Elbeschwimmen vom Blauen Wunder zum Fährgarten Johannstadt. Etwa 800 Starter waren ins Wasser gestiegen, mehr als im vorigen Jahr. Viele waren kostümiert, trugen Wikingerhelm oder Teufelsbadekappe, Dirndl oder Beduinenkluft. Nach rund zweieinhalb Kilometern kraulte Jenny Wachsmuth als Erste ins Ziel, dicht gefolgt von Trainingskollege Steven Kiesewetter und später auch Papa Roy. Die Sportlerin, die vier Mal pro Woche beim Dresdner SC trainiert, hat schon mehrmals das Elbeschwimmen gewonnen. Eigentlich schwimme sie lieber im Becken als im Freiwasser, so die junge Frau, aber beim Elbeschwimmen kombiniere sie Spaß und Training.

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Jung und alt feierten am Sonntag ein buntes Familienfest rund um den Fährgarten Johannstadt.

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Im Ziel wartete – neben rutschenden Badehosen – auf die Sportler noch einmal eine Hürde in Form des steinigen Elbstrandes: „Der Ausstieg ist optimierungsbedürftig“, meinte auch Schwimmer Matthias Lohner. Dick eingemummelt stellte er sich nach dem Baden in die Sonne. „Im Wasser wird’s auf die Dauer recht frisch.“ Die Wasserwacht, die das Schwimmen betreute, musste zum Glück nur einige Schnittwunden versorgen und „Strömungsopfern“ an Land helfen.

Vor allem für Kinder gab es am und im Wasser jede Menge zu erleben. Ein riesiges Wasserbassin lockte mit einer Erfrischung, der große Spielplatz und kreative Spielgeräte mit Tobemöglichkeiten. Zwei Puppenspieler zeigten „Die Bremer Stadtmusikanten“, und der Seifenblasenmann demonstrierte, wie man riesige schillernde Blasen zaubert. Auf der „Traumzauberwiese“ brachte die Zirkuspädagogin Berit Zurbuchen neugierigen Besuchern bei, mit Bällen zu jonglieren oder einen Teller auf einem Stab zu balancieren.

Als Glücksfee und „Glücksgnom“ flanierten Anne Richter und Steffen Lewandowski vom Verein Aktives Leben über das Gelände. „Bei uns gibt es keine Nieten, jedes Los gewinnt“, versprach Anne Richter, und Vereinschef Lewandowski ergänzte: „Alle, die mitmachen, bekommen entweder eine Lebensweisheit oder einen zehnminütigen Mitmachkurs in unserem Workshopzelt.“ Dort konnten sich nicht nur die Losgewinner bei Yoga, Gedächtnistraining, Tanzen oder Lachyoga ausprobieren.

Die Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt „Rad-Schlag“ hatte ihren mobilen Reparaturservice direkt am Elbradweg aufgestellt. „Bisher haben wir hauptsächlich Luft aufgepumpt. Aber vorhin hatten wir eine Gruppe Radreiserentner, an deren Rädern haben wir bissel was gemacht“, berichtete Tomas Hoyer, ehe er verschwand, um sich an einem der zahlreichen Stände ein spätes Frühstück zu organisieren.

Musik gab es natürlich auch: So rockten die Flashing Royals die Traumzauberwiese, Frank Fröhlich zupfte seine Gitarrensaiten, und am Abend spielte die junge Dresdner Band Nash am Fährgarten. Die Micha Winkler Band aus Dresden swingte gemeinsam mit dem Nordlicht Thomas Putensen, als Schauspieler bekannt aus dem DEFA-Streifen „Ete und Ali“ und als Pianist ein alter Bekannter beim Elbefest.

ttr

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