Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Spendenaktion: Dresdner Hoteliers begießen sich bei „Ice Bucket Challenge“ mit Eiswasser

Spendenaktion: Dresdner Hoteliers begießen sich bei „Ice Bucket Challenge“ mit Eiswasser

Freitagnachmittag tummeln sich auf dem Dresdner Neumarkt normalerweise Unmengen Touristen, um die Dresdner Frauenkirche zu bestaunen. Doch diesmal bildete sich eine Menschentraube um 20 Männer in Anzügen: allesamt Hoteliers, vor allem aus Dresden, die sich eiskaltes Wasser über den Kopf schütteten.

Voriger Artikel
Wildkräutersalat, Poularde & Beeren-Smoothie: DSC-Volleyballdamen kochten gemeinsam
Nächster Artikel
Mäßige Saison für Sachsens Freibäder – nur Dresden ist zufrieden
Quelle: Victoria Gütter

Damit folgen sie dem weltweiten Trend der „Ice Bucket Challenge“, einer ungewöhnlichen Spendenaktion, bei der man sich eiskaltes Wasser über den Kopf kippt. Zuvor muss man noch drei andere Menschen nominieren, es einem gleich zu tun. Wer kneift, muss 100 Euro an die ALS Stiftung zahlen, Mutige zahlen nur 10 Euro.

php2235a728cb201408221647.jpg

Am Freitagnachmittag versammelten sich rund 20 Dresdner Hoteliers, um sich mit Eiswasser zu begießen.

Zur Bildergalerie

Jörg Potreck, Hotelmanager des Hilton Dresden, lud gleich zwanzig Kollegen aus Dresden zu der Spendenaktion ein. Vorher nominierte er noch seine Hotel-Kollegen aus Berlin, Leipzig und Düsseldorf, es ihnen gleich zu tun. Dann griffen die Dresdner auf sein Kommando zum Eiswasserkübel und begossen sich unter dem Applaus der umstehenden Passanten.

Die mittlerweile weltweit bekannte Spendenaktion geht auf den 27-jährigen Corey Griffin zurück. Der US-Amerikaner wollte mit dieser eiskalten Mutprobe auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen. Dabei sterben nach und nach Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark ab, sodass der Körper schrittweise gelähmt wird. Im Schnitt leben Erkrankte noch drei oder vier Jahre. In Deutschland leiden etwa 6000 Menschen daran. Bis heute gibt es keine Heilung.

Für den Kampf gegen diese Krankheit hatte allein Griffin bisher rund 100.000 Dollar gesammelt. Insgesamt kamen bis jetzt mehr als 30 Millionen US-Dollar zusammen. Laut „DerWesten“ seien in Deutschland bisher nur 3500 Euro an Kleinspenden geflossen. Am Freitagnachmittag spendete immerhin jeder Hotelier 20 Euro an die ALS Stiftung.

vg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boulevard

Viele können ihn kaum erwarten, den Herbst. Denn dann geht es mit Korb und Messer los in den Wald, um Pilze zu sammeln. Gut, wenn man sich ein wenig in Sachen Pilzen auskennt. Wir verlosen drei Bücher "Welcher Pilz ist das? Extra. Pilze und ihre Baumpartner" vom Kosmos Verlag. mehr