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Spejbl und Hurvinek begrüßen deutsche und tschechische Gäste der Altmarktgalerie Dresden

Spejbl und Hurvinek begrüßen deutsche und tschechische Gäste der Altmarktgalerie Dresden

"Vatti, was ist eigentlich die Liiiebe?" Die legendären tschechischen Marionetten Spejbl und Hurvinek und ihre Puppenspieler haben in den vergangenen Tagen die Altmarktgalerie besucht.

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Spejbl und Hurvinek brachten die Augen von Kindern und Erwachsenen zum Leuchten.

Quelle: Tanja Tröger

Die Gäste aus dem Nachbarland waren anlässlich der „Tschechischen Festtage“ zu Gast, die das Einkaufszentrum vor dem „Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie“ am Sonntag veranstaltete. Der Feiertag erinnert an die Studenten-Demonstrationen gegen die Besetzung der Tschechoslowakei 1939 und an die Demos 1989.

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Auf den Parkplätzen in der Dresdner Innenstadt stehen unzählige Autos aus Tschechien.

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„Rund um die tschechischen Feiertage bauen wir immer unseren Informationsstand für die Kunden aus Tschechien auf“, erklärt die Studentin Lenka. Die gebürtige Tschechin beherrscht beide Sprachen fließend, weil sie am binationalen Gymnasium in Pirna ihr Abitur abgelegt hat. In der Altmarktgalerie beantwortet sie etwa 20 bis 30 Mal pro Tag die Fragen ihrer Landsleute, wo welcher Laden liegt oder wo man dies oder jenes zu kaufen kann. „Familien fragen oft, wo es Spielzeug für Kinder gibt.“ Manche wollten auch wissen, wo sie etwas zu essen kaufen können. „Viele Tschechen fahren wegen der Lebensmittel nach Deutschland, weil sie glauben, dass die Qualität hier besser ist“, erzählt die junge Frau. „Es kommen auch viele junge Leute zum Einkaufen hierher, aber die fragen nicht, die finden sich so zurecht.“

Quer durch die Altmarktgalerie liefen von Donnerstag bis Sonnabend auch Spejbl und Hurvinek – in Menschengröße. Am Sonnabendnachmittag kamen noch die Puppenspieler und Sprecher der Marionetten auf eine Stippvisite vorbei. „Wir haben die Figuren am Donnerstag gesehen und dann beschlossen, am Samstag noch mal herzukommen, weil meine Tochter Spejbl und Hurvinek so liebt“, erzählt Adela, die im Riesengebirge geboren ist und in Dresden Geige studiert hat. Gemeinsam mit einem befreundeten Paar und deren Söhnchen holten sie sich Autogramme der Künstler und bestaunten die „echten“ Spejbl und Hurvinek. Während dem anderthalbjährigen Franz die Figuren nicht ganz geheuer waren, hatte die doppelt so alte Deborah keine Berührungsängste. „Die war glücklich und beeindruckt“, erzählt ihre Mama, „aber sie versteht noch nicht, wie das geht mit den Marionetten.“ Die Kleine ist mit zwei Spejbl- und Hurvinek-Stoffpuppen aufgewachsen, die ihre Mutter nach einem selbstorganisierten tschechischen Märchenabend in der Yenidze geschenkt bekommen hatte. „Die laufen zu Hause rum, die jagen sich, die gehen aufs Klo – alles, was Menschen auch machen. Das sind richtig gute Freunde für meine Tochter.“

ttr

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