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„Sonntags Openair“ am Terrassenufer in Dresden: Hunderte feiern Techhouse-Party

„Sonntags Openair“ am Terrassenufer in Dresden: Hunderte feiern Techhouse-Party

Mehrere Hundert junge Leute feiern seit Sonntagnachmittag das „Sonntags Openair“ erstmals am Dresdner Terrassenufer. Direkt am Elberadweg, unweit von Carolabrücke und Hotel, hat sich das Partyvolk versammelt, um einen entspannten Tag mit kühlen Getränken und DJ-Musik zu verbringen.

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DJs aus Dresden, Cottbus und Frankfurt (Oder) legen beim ersten "Sonntags Openair" am Terrassenufer auf.

Quelle: Tanja Tröger

Dementsprechend wummern die Bässe nicht aus den Boxen, sondern plätschern eher gepflegt vor sich hin. „Das ist alles bisschen chilliger, nicht so schnell, passend zum Sonntagnachmittag“, umschreibt Andreas, einer der Organisatoren, das Musikkonzept. Noch tanzt niemand, aber der eine oder andere Fuß wippt schon mit. „Die Primetime ist so 18, 19 Uhr, wenn alle ausgeschlafen haben, was getrunken haben und sich auf die Tanzfläche trauen.“ Hinterm DJ-Pult, das auf einer Yacht aufgebaut ist, stehen abwechselnd DJs aus Dresden, Cottbus und Frankfurt (Oder).

Seit drei Jahren organisieren die beiden Dresdner Veranstalter, Labelbetreiber und Gastronomen Andy und Andreas mehrere „Sonntags Openairs“ pro Jahr. Zur ersten Veranstaltung auf dem Postplatz kamen etwa 300 Besucher, inzwischen sind es zwei- bis dreimal so viele. Verschiedene DJ-Crews aus Dresden und Umgebung beschallen die Feierwütigen auf dem Postplatz, am Skatepark Lingnerallee oder an der Elbe. „Die legen nur für die Fahrtkosten auf, um das zu finanzieren“, so Andy. Sein Kompagnon ergänzt: „Geld verdienen tuste hier nicht, aber dafür ist das ne ganz coole Nummer.“

Für dieses Jahr hatten die Organisatoren neun Veranstaltungen geplant, drei davon fielen bisher dem schlechten Wetter zum Opfer. Umso mehr freuen sich die beiden, dass sie heute zum ersten Mal den neuen Veranstaltungsort direkt an der Elbe nutzen können. „Die Stadt hat die Fläche hier möglich gemacht, die sonst nicht so leicht zu kriegen ist“, lobt Andy die Verwaltung. Allerdings müssen Lärmschutzauflagen erfüllt werden, um die Anwohner nicht zu stören: Am nächsten Wohnblock dürfen nur 45 Dezibel ankommen, um 22 Uhr muss die Veranstaltung beendet sein.

ttr

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