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Seifenkistenteams stürzen sich den Saloppe-Hang hinunter

Traditionelles Rennen Seifenkistenteams stürzen sich den Saloppe-Hang hinunter

Trotz regnerischen Wetters gingen am Sonnabend bei der 16. Auflage des Seifenkistenrennens in der Saloppe 13 Teams mit 130 Mitstreitern an den Start. Etwa 2000 Besucher wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen und erlebten einen denkwürdigen Wettkampf.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Trotz regnerischen Wetters gingen am Sonnabend bei der 16. Auflage des Seifenkistenrennens in der Saloppe 13 Teams mit 130 Mitstreitern an den Start. Etwa 2000 Besucher wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen und erlebten einen denkwürdigen Wettkampf. Denn zum ersten Mal wurden die Seriensieger der vergangenen Jahre vom Team Vorstadt abgelöst. Und das ausgerechnet von einem Team, das eigentlich gar nicht vorhatte mitzumachen. „Die Sieger vom Team Grohmann haben Junggesellenabschied gefeiert. Als sie von unserem Rennen hörten, haben sie sich spontan angemeldet“, sagt Veranstalter Steffen Grosche von der Waterloo Produktion.

Zum 16. Mal haben sich mutige Fahrer den „Höllenhang“ an der Saloppe Dresden hinunter gewagt. In aufwendig gebauten Seifenkisten ging es unter großem Applaus des Publikums von der Sommerwirtschaft Saloppe hinunter zur Elbe. Unser Kollege Dietrich Flechtner war mittendrin.

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Optisch glänzten das Gewinner-Team mit einer kleinen grün, schwarz, rot und weiß angestrichenen Kiste, die Platz für zwei Fahrer hatte. Ein Hingucker war zudem das Gefährt vom Team Vorstadt, das wenige Tage nach dem Tod von Bud Spencer mit einem rot-gelben Buggy unterwegs war, den man auch aus einem seiner Filme kennt. Nach Angaben der Veranstalter hatte sich das Team beim Bau der Kiste bewusst am filmischen Vorbild orientiert.

Insgesamt absolvierten die Teams während der von 13 bis 17.30 Uhr dauernden Veranstaltung auf dem Parcours von der Saloppe über die Brockhausstraße gen Elbe einen Testlauf, das gemeinsame Hochschieben der Kisten und das anschließende Einzelzeitfahren. Alle Teilnehmer bekamen am Ende einen Pokal. Die Rennfahrer auf den vorderen Plätzen konnten sich zudem über Preise wie eine Trabisafari, eine Paddeltour oder Fahrradhelme freuen. Nach dem großen Finale zog Steffen Grosche ein positives Fazit. „Das Wetter hat vielleicht ein paar Leute davon abgehalten vorbeizukommen. Ansonsten war das Rennen aber genauso schön wie in den anderen Jahren. Erneut waren wieder jede Menge spektakuläre Kisten dabei.“

STH

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