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Sechsstellige Summe: Zwingerfestspiele bitten nun die Stadt zur Kasse

Sechsstellige Summe: Zwingerfestspiele bitten nun die Stadt zur Kasse

Muss jetzt doch die Stadt Dresden das Finanzloch der Zwingerfestspiele stopfen? Das legt ein Schreiben der Festspiel-Veranstalter Dresden Event GmbH (DEG) an Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) nahe.

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Quelle: dpa

Darin wollen die DEG-Verantwortlichen, dass die städtischen Wirtschaftsförderer eine Summe im sechsstelligen Bereich zur Verfügung stellen. Hilbert-Referent Torsten Rex bestätigt auf DNN-Anfrage das Schreiben. Die Frage, ob die Summe im Bereich von 150.000 Euro liege, wurde nur ausweichend beantwortet. Der geforderte Betrag sei aber nicht so weit von diesem Wert entfernt.

DNN-Informationen nach hat die DEG massive Finanzprobleme, weil mit dem Verkauf von Eintrittskarten nicht so viele Einnahmen erzielt werden konnten wie kalkuliert. Die hundertprozentige Tochter der Dresden Tourismus GmbH kämpft mit einem erheblichen Einnahme-Minus, sucht verzweifelt nach Auswegen aus der Finanzmisere.

Nun will die DEG den Sonnabend, 20. August 2011, als Ausfalltag geltend machen. An jenem Wochenende ging das Stadtfest über die Bühne. Eine Veranstaltung im Rahmen der Zwingerfestspiele (5. bis 21. August) gab es jedoch nicht, aber Absprachen mit Annett Reeder zufolge, der Vorgängerin von DEG-Chef Ralph Sander, hätte es eine Veranstaltung auf dem Theaterplatz geben können. Dieser Plan wurde offensichtlich nicht weiter verfolgt.

Hilbert-Sprecher Rex verwies indes darauf, dass der Stadtverwaltung immer noch keine Abschlussbilanz vorliege, sich die Verwaltung somit auch nicht zu den kolportierten Finanzproblemen der Zwingerfestspiele äußere. Das Thema Rechnung zur angeblich ausgefallenen Vorstellung am Stadtfest-Sonnabend wollte Rex zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht kommentieren.

Zu den 16 Aufführungen des von Regisseur Dieter Wedel inszenierten Stücks "Die Mätresse des Königs" kamen laut Veranstalter rund 25.000 Besucher. Wedel hatte offen gelassen, ob er im kommenden Jahr erneut inszenieren wird. Ende September gebe es Gespräche mit der Stadt. Danach werde er sich entscheiden.

Ralf Redemund

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