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Roland Kaiser macht Dresden eine Liebeserklärung

Kaisermania Roland Kaiser macht Dresden eine Liebeserklärung

Roland Kaiser, gebürtiger Berliner, hat „eine Art Liebesverhältnis“ mit der Stadt Dresden. „Ich bin dankbar, dass es so ist und erfreue mich dieser Tatsache“, sagte der 64-Jährige am Rande seiner Show „Kaisermania“ bei den Filmnächten am Dresdner Elbufer.

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Roland Kaiser beim ersten seiner vier "Kaisermania"-Konzerte in Dresden.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Roland Kaiser, gebürtiger Berliner, hat „eine Art Liebesverhältnis“ mit der Stadt Dresden. „Ich bin dankbar, dass es so ist und erfreue mich dieser Tatsache“, sagte der 64-Jährige am Rande seiner Show „Kaisermania“ bei den Filmnächten am Dresdner Elbufer. Er habe sich schon bei seinem ersten Besuch 1990 in die Stadt verliebt. Damals sei er privat in Dresden gewesen und habe die Leute an einem Sommertag in den Cafés gesehen: „Da habe ich zu meiner Frau gesagt: Guck mal, deswegen heißt das Elbflorenz. Es war ein tolles Feeling.“

Vor ausverkauften Rängen bei den Filmnächten am Elbufer begeisterte Roland Kaiser am Freitagabend das Publikum.

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Deshalb habe er sich auch so darüber geärgert, dass die Stadt plötzlich mit Pegida gleichgesetzt wurde. Denn die Dresdner seien tolerante und weltoffene Menschen: „Die Stadt ist kulturschwanger.“

Für Samstagabend war das letzte von vier ausverkauften Konzerten vor jeweils 12 000 Fans am Elbufer geplant. Der Sänger will es bei den vier Auftritten belassen: „Man soll den Bogen nicht überspannen.“ Es habe auch die Idee gegeben, in ein Stadion zu gehen. „Das habe ich aber abgelehnt. Die Atmosphäre hier ist einmalig.“

Zur „Kaisermania“ reisen jedes Jahr Fans nicht nur aus Deutschland an. Kaiser traf nach eigenem Bekunden im Hotel auch Fangruppen aus Frankreich und Norwegen: „Musik hat eine klare Sprache. Es ist schön, wenn Menschen mal zweieinhalb Stunden abschalten können, wenn sie mit guten Gefühlen nach Hause gehen. Das ist unser Job.“ Für die Leute sei es wichtig, mal ihre Seele baumeln zu lassen: „Sie haben genügend schlechte Meldungen, die sie täglich bekommen.“

dpa

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Drunten das zahlende Publikum, droben die Zaungäste. Und alle wollten nur den einen sehen und hören: Roland Kaiser, Dresdens inoffizielles Stadtoberhaupt.

„So schnell werdet ihr mich nicht los“ – ein Satz mit Nachhall fegt in sommerlicher Nacht kurz vor halb elf über das Königsufer. Danach versetzt eine gewisse „Joana“ rund 20.000 Schlager-Pilger innerhalb und außerhalb des Festivalgeländes der Filmnächte in unbeschreibliche Ekstase. Und es sollte noch nicht alles gewesen sein.

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