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Pyramidenanschub am Wasaplatz in Dresden-Strehlen - Ortsamtsleiter fordert Hilfe für Flüchtlinge

Pyramidenanschub am Wasaplatz in Dresden-Strehlen - Ortsamtsleiter fordert Hilfe für Flüchtlinge

Den Pyramidenanschub am Dresdner Wasaplatz nutzte Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt am Sonntag für einen deutlichen Appell an die Zuschauer und die Dresdner Bürger.

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Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt (l.) und Pfarrer Christoph Ilgner beim Pyramidenanschub auf dem Wasaplatz.

Quelle: Dominik Brüggemann

Der Posaunenchor der evangelischen Christuskirche unter Leitung von Peter Schumann hatte das Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ zum 1. Advent gespielt.

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Der Pyramidenanschub erfolgte bereits zum dritten Mal. Auch ein Schwibbogen erstrahlt wieder im Lichterglanz. Der Verein IG Wasaplatz e. V. hatte die Zeremonie organisiert.

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Den Liedtitel nahm Lämmerhirt wörtlich: „Machen wir wirklich die Türen weit, die Tore hoch? Gerade auch in dieser Zeit gehen Menschen in Dresden auf die Straße, die nicht die Türen hoch, die nicht die Tore weit aufmachen wollen. Sie wollen Menschen nicht Willkommen heißen, die es dringend nötig haben“, so Lämmerhirt, der vor den rund 200  Strehlener Anwohnern an der Weihnachtspyramide sprach. Die Menschen seien dringend auf Hilfe angewiesen und benötigten unseren Beistand, Wärme und ein Dach über dem Kopf.

„Dieses Lied sollten wir ein wenig verinnerlichen und abgeben von unserem Reichtum“, forderte Lämmerhirt die Zuhörer auf. Damit meine er nicht nur Flüchtlinge, die nach Dresden und Europa strömten, sondern auch Obdachlose und andere Menschen in Armut. „Mit diesen Gedanken möchte ich auch in diesem Jahr die Weihnachtspyramide auf dem Wasaplatz anschieben“, so der Ortsamtsleiter abschließend.   Auch Pfarrer Christoph Ilgner von der evangelischen Christuskirche appellierte an die Zuhörer. „Ich habe bei diesem Lied mitgesungen und nur wenige haben eingestimmt. Ich wünsche mir für das nächste Jahr: Lernen und verinnerlichen sie dieses deutsche Volkslied“, so der Pfarrer in seiner Rede.

Ein weltliches Problem sorge zudem für ein Problem am Wasaplatz. Ein Pyramidengegner ziehe umher und des Nachts den Stecker aus der hell erleuchten Holzkonstruktion. „Wenn hier jemand den Stecker zieht, dann kommen die drei heiligen Könige nicht an und die Weihnachtsfreude fällt aus. Das kann ich von Amtswegen überhaupt nicht dulden“, mahnte Ilgner.   Der Pyramidenanschub erfolgte bereits zum dritten Mal. Auch ein Schwibbogen erstrahlt wieder im Lichterglanz. Der Verein IG Wasaplatz e. V. hatte die Zeremonie organisiert.

Dominik Brüggemann

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