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Puppendoktor verarztet für einen guten Zweck im Dorint Hotel

Puppendoktor verarztet für einen guten Zweck im Dorint Hotel

Ob Armbruch, Augenleiden oder Mottenfraß - Günter Geier macht Puppen wieder gesund. Der 75-Jährige ist Puppen- und Bärendoktor. Seit 55 Jahren repariert der selbst ernannte "Dr. med.

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Zum letzten Mal in Dresden: Puppendoktor Günter Geier kümmert sich heute und morgen im Dorint Hotel um "verunglückte" Puppen und Teddys.

Quelle: Carola Fritszche

pup." kleine und große Notfälle, ersetzt Arme, Beine und kleine Puppen-Glasaugen. Den medizinischen Doktor hat der 74-Jährige nicht, doch als gelernter Schneider kann Geier auch einmal mit selbst genähten Kleidern aushelfen. Noch heute und morgen ist der Puppendoktor aus dem fränkischen Altendorf wieder in Dresden, um Puppen und Teddys zu verarzten.

Mit 15 000 Ersatzteilen im Gepäck - so viel wie eben in einen Seat Alhambra passt - eröffnet Geier für drei Tage seine Notfallambulanz im Dorint Hotel Dresden an der Grunaer Straße 14. Sprechstunde hat Günter Geier zwischen 9 und 18 Uhr. Die Einnahmen aus dieser Aktion möchte der 75-Jährige an "Ein Herz für Kinder" spenden. Wie viel eine Behandlung des Puppendoktors kostet, hängt von der Art der Arbeit ab. "Jeder Patient ist anders", sagt Geier. "Der Preis entscheidet sich nach dem Material- und Zeitaufwand". Besonders schwierige oder zeitaufwendige Fälle können abgegeben werden und kommen dann geheilt mit der Post zurück an den Besitzer.

Der Puppendoktor macht zum letzten Mal Station in Dresden. In den vergangenen 25 Jahren hat er mit seinen Sprechstunden insgesamt 400 000 Euro für "Ein Herz für Kinder", "Aktion Sorgenkind" und für krebskranke Kinder in Jena gesammelt und gespendet. "Wenn ich so zurückblicke, ist es ein Wunder, dass so viel Geld zusammen kam", sagt der Puppendoktor. "Aber für mich ist es eine Herzensangelegenheit."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.07.2015

jw

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